Ersthelfer wird selbst zum Opfer

Foto: Polizei

WEIGENDORF (AS). Am Freitag gegen 20.30 Uhr, ereignete sich auf der Bundesstraße 14, zwischen der Abzweigung nach Högen und Unterlangenfeld ein Wildunfall mit weitreichenden Folgen. Eine 20-jährige Schülerin war mit ihrem roten BMW auf der B14 unterwegs, als ihr ein Reh gegen das vordere linke Fahrzeugeck lief. Das Wildtier kam durch den Zusammenprall ums Leben. Die Fahranfängerin hielt am Fahrbahnrand an und verständigte die Polizei.




Aus der Gegenrichtung näherte sich ein 27-jähriger BMW-Fahrer, erkannte eine Unfallsituation und wollte der jungen Frau Hilfe leisten. Er fuhr an den rechten Fahrbahnrand heran und bremste seinen BMW bis zum Stillstand ab. Dies erkannte eine nachfolgende Opel-Fahrerin zu spät und prallte mit ihrem Fahrzeug fast ungebremst ins Heck des BMW.




Der 27-Jährige, wurde wie auch die 23-jährige Unfallverursacherin verletzt. Beide Fahrer kamen mit dem Rettungsdienst mit mittelschweren Verletzungen in die Krankenhäuser nach Sulzbach-Rosenberg und Amberg. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit und mussten abgeschleppt werden. Es entstand ein Sachschaden von 18.000 Euro. Der hilfsbereite 27-jährige Pkw-Fahrer, der eigentlich nur helfen wollte wird dem Komitee der Kavaliere der Straße für eine Auszeichnung vorgeschlagen.



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