Warum wir mutmaßliche Straftäter unzureichend beschreiben

Immer wieder erreichen uns Beschwerden, wir würden markante Merkmale bei Täterbeschreibungen weglassen, Identitäten, Hautfarben und ähnliches verschweigen. Dem ist nicht so. Gerade Reporter24 ist dafür bekannt und auch verhasst, dass wir das Kind beim Namen nennen. Alles was greifbar oder in Erfahrung zu bringen ist, veröffentlichen wir. Oftmals sind Opfer aber nicht in der Lage, detaillierte Beschreibungen abzugeben. Auch wenn einige Details genannt werden, fallen so manch andere durch das Raster.



Da liegt auch keine böse Absicht der Opfer vor. Denn kriminalpsychologisch wurde das schon oft untersucht. Auch bei Fallbeispielen werden oft Szenen nachgestellt und potentielle Opfer müssen später einen mutmaßlichen Täter beschreiben. Das geht vorbereitet schief, und dann im realen Leben mit Panik erst recht. Reporter24 berichtet gerade in dem vom besorgten Bürger angesprochenen Fall gerne über Details.

Gibt es Hinweise auf relevante bzw auffällige Punkte wie Hautfarbe, Herkunft oder besondere Tätowierungen und Piercings, so werden diese genannt. Scheint eine gesuchte Person einer bestimmten Region (Afrika, Asien, etc) zuordenbar zu sein, so wird das auch publiziert. Wir bitten daher von weiteren Provokationen Abstand zu nehmen, da wir sonst in der Moderation in den sozialen Netzwerken härter durchgreifen.







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