Wirsberg: Versprochenes Karussel blieb aus

Foto: Jürgen Zier

WIRSBERG, LKR KULMBACH. Der kleine Luftkurort kommt nicht zur Ruhe. Erneut gibt es Ärger im oberfränkischen Wirsberg. Nach einem misslungenen „Satirevideo“ und dem daraus entstandenen „Kerwastreit“ zwischen Schausteller Steven Schramm und Sternekoch Alexander Herrmann, sollte heute ein Kinderkarussel aufgestellt werden. Doch die Kinder waren umsonst gekommen.




Wie bereits mehrfach berichtet, war es am Sonntag nach einem Streit dazu gekommen, dass Schausteller Steven Schramm seinen Betrieb eingestellt hat. Er fühlte sich beleidigt und vorgeführt. Sternekoch Alexander Herrmann entschuldigte sich daraufhin und versprach: „Ich stelle ein eigenes Karusssel auf und eine Bratwurst gibt`s dazu“.

Grund dafür waren die vom Bürgermeister ausgegebenen Gutscheine. Die Wirsberger Kinder sollten damit kostenlos fahren können. Um dies zu gewährleisten, wollte Herrmann ein Ersatzfahrgeschäft aufstellen lassen.



http://reporter-24.com/2017/10/kirchweih-gerettet-sternekoch-stellt-karrussel-auf/

Enttäuschte Kinderaugen

Am Kirchweihmontag meldeten sich dann zahlreiche Eltern bei Reporter24, weil das versprochene Karussel nicht vorhanden war. Gegen Mittag versprach Herrmann-Manager Oliver Wirtz: „Wir arbeiten daran“. Bis zum Abend konnte aber noch immer kein geignetes Fahrgeschäft ausfinding gemacht werden. „Es war zu kurzfristig“, sagte Wirtz, obwohl es vorher so versprochen wurde.




Außerdem habe er nicht gewusst, dass die Kirchweih nur bis zum Montag geht. Doch die versprochene Aktion sei nicht nur ausgedacht und dahingeredet. Nur eben nicht mehr so kurzfristig, wie von Herrmann angekündigt. Die Gutscheine sollen also ihre Gültigkeit behalten. Herrmann selbst wollte sich nicht dazu äußern. Die Kirchweihzeiten sollten dem Sternekoch aber hinreichend bekannt sein.


Nachtrag: Weil nun behauptet wird, dass Herrmann-Management hätte nichts von kurzfristig gesagt:




Alexander Herrmann äußert sich zum Kirchweihstreit



Ersten Kommentar schreiben

Antworten