Kellerbrand in Nürnberg: Feuerwehr rettet 15 Bewohner

Archivbild: Eberlein

NÜRNBERG. In den Nachtstunden ist es in Steinbühl zu einem Kellerbrand in einem mehrgeschossigen Wohngebäude gekommen. Während der Brandbekämpfungsmaßnahmen mussten 15 Bewohner wegen der starken Verqualmung im Gebäude von den Feuerwehrleuten aus dem Haus gerettet werden. Ernsthaft verletzt wurde niemand.




Gegen 02:00 Uhr ging in der Integrierten Leitstelle der Feuerwehr Nürnberg ein Notruf aus der Humboldtstraße ein. Von einem Mieter wurde eine starke Rauchentwicklung im Treppenraum des sechsgeschossigen Wohngebäudes gemeldet. Da den Bewohnern der Fluchtweg ins Freie versperrt war, alarmierte die Leitstelle sofort zwei Löschzüge der Berufsfeuerwehr an die Einsatzstelle. Beim Eintreffen der Kräfte stellte sich schnell heraus, dass es im Objekt zu einem Kellerbrand gekommen war.




Mehrere Trupps unter Atemschutz bekämpften das Feuer im Keller, kontrollierten den Treppenraum und sorgten dort für einen Rauchabzug. Außerdem führten Sie im Verlauf des Einsatzes acht Bewohner mit Fluchthauben ins Freie. Gleichzeitig wurden sieben Mieter, die sich an den Fenstern der Obergeschosse bemerkbar machten, über eine Drehleiter gerettet und sicher nach unten gebracht. Gegen 02:30 Uhr war der Brand unter Kontrolle und es konnte mit den Nachlöscharbeiten begonnen werden.




Die 15 Geretteten wurden an den bereitstehenden Sanitätsdienst übergeben und in einem von der VAG bereitgestellten Linienbus betreut. Eine Person musste vor Ort vom Rettungsdienst wegen des Verdachts auf eine leichte Rauchgasvergiftung untersucht werden. Da eine Beschädigung der Strom- und Gasversorgung im Haus nicht auszuschließen war, unterstützten Mitarbeiter der N-ERGIE die Arbeiten der Feuerwehr vor Ort.

Gegen 04:15 Uhr waren alle Einsatzmaßnahmen soweit abgeschlossen, dass die Mieter wieder in ihre Wohnungen zurückkehren konnten. Eingesetzt waren 35 Einsatzbeamte der Berufsfeuerwehr, zwei Notärzte, elf Kräfte des Rettungs- und Sanitätsdienstes, sieben Polizeibeamte, ein Busfahrer der VAG und zwei Mitarbeiter der N-ERGIE. Zur Schadenshöhe und Brandursache können derzeit noch keine Angaben gemacht werden.







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