Zeugensuche nach Unfall mit mehreren Fahrzeugen auf der A9

Foto: Reporter24 | Harmaz

A9 / PLECH, LKR BAYREUTH. Am Donnerstagnachmittag kam es auf der A9 bei Plech zu einem Verkehrsunfall mit mehreren Fahrzeugen. Nach derzeitigem Kenntnisstand der Verkehrspolizei Bayreuth, wurden offenbar sechs Fahrzeuge darin verwickelt. Die Autobahn musste zeitweise komplett gesperrt werden.




Kurz vor 15.15 Uhr kam es nahe Plech in Fahrtrichtung Berlin zum Zusammenstoß mehrere Fahrzeuge. Wie die einzelnen Verkehrsteilnehmer daran beteiligt sind, war zunächst noch unklar. Eine zentrale Rolle spiele ein polnischer Sattelzug, dessen Fahrer aber erst über einen Dolmetscher am Abend befragt werden kann.

Fest stehe aber, dass es sich bei dem Unfallgeschehen um drei gesonderte Fälle handelt. Demnach kam es gegen 15.15 Uhr zunächst zu einer Kollision zwischen einem 45-jährigen Skodafahrer und einem 55-jährigen polnischen Sattelzugfahrer. Wie der 45-Jährige gegenüber der Polizei mitteilte, soll der Brummifahrer (55) plötzlich den Fahrstreifen gewechselt haben.




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Der PKW Fahrer habe dann seinen Skoda Octavia nicht mehr rechtzeitig abbremsen können und krachte in das Heck des Satttelzugs. Der 55-jährige Pole bestritt den Fahrspurwechsel und will sich nun über einen Dolmetescher dazu äußern.




Autofahrer hatte viel Glück

Weil zunächst davon ausgegangen wurde, dass der Autofahrer eingeklemmt sei, rückten auch Feuerwehr und THW an. Wie durch ein Wunder wurde der 45-Jährige jedoch nur leicht verletzt. Er konnte seinen völlig zerstörten Skoda selbst verlassen. Der Lastwagenfahrer blieb unverletzt. Es entstand Sachschaden in Höhe von rund 25.000 Euro, wie die Polizei mitteilte.

Zwei Folgeunfälle

Unmittelbar nach dem ersten Unfall haben sich in der Folge noch zwei Weitere ereignet. Hierbei handelte es sich um Auffahrer durch das Abbremsen des jeweiligen Virdermanns. Bei diesen beiden Unfällen waren jeweils zwei Fahrzeuge beteiligt, verletzt wurde hier jedoch niemand. Im Einsatz waren neben Polizei und Rettungsdienst auch das THW und die Autobahnmeisterei. Während der Unfallafnahme und Bergungsmaßnahmen kam es für etwas mehr als eine Stunde zu Behinderungen.




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Fast schon Alltag: Die Polizei bemängelte erneut die schlechte Rettungsgasse. Wäre es hier tatsächlich um Leben und Tod gegangen, hätte man wichtige Minuten verloren. Ein Beifahrer im Skoda hätte sicherlich schwerwiegede Verletzungen davongetragen.




Die Autobahnpolizei Bayreuth bittet Verkehrsteilnehmer, die Zeugen des Unfalls geworden sind, sich zu melden. Unter der Rufnummer 0921 / 506-2330 werden Hinweise entgegengenommen.

 

 

 

 

 

 

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