Große Suchaktion wegen blutverschmiertem Fahrrad – Einsatzkräfte wurden fündig

ITTLING, LKR NÜRNBERGER LAND (LAU). Ein schwarzes, herrenloses Hercules-E-Bike, mitten auf der Kreisstraße zwischen Ittling und Schermshöhe, löste in der Nacht von Sonntag auf Montag einen Großeinsatz von Polizei und Feuerwehr aus. Auch Montag waren Rettungskräfte zu einer Suchaktion zusammengerufen worden.




Gegen 02.00 Uhr nachts wurden Beamte der Polizei Lauf von der Einsatzzentrale in Nürnberg zum Auffindeort gerufen und standen zunächst vor einem Rätsel. Mitten auf der Fahrbahn lag ein Elektrofahrrad, darunter ein paar Birkenstocksandalen, sowie eine Lese-und Sonnenbrille. Am Akku des Zweirades befanden sich zwar Blutspuren, aber vom letzten Benutzer war weit und breit nichts zu sehen.

Da auf Grund der Auffindesituation ein Unfall, bzw. ein Unglückfall, nicht ausgeschlossen werden konnte, wurden bei völliger Dunkelheit die Feuerwehren aus Großengsee und Diepoltsdorf zur Personensuche und Ausleuchtung alarmiert. Nachdem ein Polizeihund die Fährte in Richtung Schermshöhe aufnahm, die Spur sich allerdings auf einem Feldweg verlor, kam zudem ein Polizeihubschrauber mit Wärmebildkamera zum Einsatz.




Die insgesamt dreistündige Absuche der Einsatzkräfte führte jedoch zunächst nicht zum Auffinden eines möglicherweise verletzten Radfahrers.Am Montagnachmittag ertönte dann ein erneuter Alarm. Nun suchten auch Rettungshunde nach einer vielleicht verletzten Person rund um Ittling.

Kurz vor 16 Uhr dann die Entwarnung. Die Polizei konnte den Besitzer des Zweirades antreffen. Er war zu Hause und wohlauf. Warum er sein Rad zurückgelassen hat und dieses auch Blutspuren aufwies, müssen nun die weiteren Ermittlungen der Laufer Polizei ergeben.