Serbe mit 18 Fahndungsnotierungen und Mazedonierin mit Hilfeleistung zur unerlaubten Einreise

MÜNCHBERG- Unter der Angabe von falschen Personalien versuchte ein Serbe am Donnerstagvormittag (23. Juni) am Autohof Münchberg eine grenzpolizeiliche Kontrolle der Selber Bundespolizei schadlos zu überstehen. Doch auch sein selbstsicheres Auftreten und die von seiner 18-jährigen mazedonischen Begleiterin bestätigten Angaben, konnte die Fahnder nicht davon abhalten, eine Schnell-Identitätsfeststellung mittels Fingerabdruck durchzuführen.




Der Grund für die Nennung der falschen Personalien war damit auch rasch geklärt. Mit 17 Fahndungsnotierungen zur Aufenthaltsermittlung wegen Diebstahls suchte die Staatsanwaltschaft in Schwerin nach dem 26-jährigen Serben. Mit einer weiteren Ausschreibung zur Festnahme suchte ihn die Staatsanwaltschaft Hamburg. Hier lag ein Haftbefehl zur Strafvollstreckung vor. Diesem zufolge musste er 50 Tage ins Gefängnis oder alternativ 428 Euro Geldstrafe entrichten.




Bei einem äußerst spärlichen Barvermögen des Pärchens, war für den gesuchten Serben der direkte Weg in eine Justizvollzugsanstalt vorgezeichnet. Hier wird er sich nunmehr zusätzlich einem Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Aufenthaltsgesetz stellen müssen. Seine 18-jährige Begleiterin erwartet eine Anzeige wegen Beihilfe zur unerlaubten Einreise und zum illegalen Aufenthalt.