Kindergarten niedergebrannt

KULMBACH. Sachschaden in Höhe von rund einer Million Euro entstand in der Nacht bei einem Brand im Paul-Gerhardt-Kindergarten in Kulmbach. Noch immer ist die Feuerwehr mit den Löscharbeiten beschäftigt (Stand: 07:30 Uhr).

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Gegen 01:43 Uhr gingen die ersten Meldungen bei der Einsatzzentrale über das Feuer in der Friedrich-Schönauer-Straße ein. Als die ersten Einsatzkräfte am Brandort eintrafen, stand das Gebäude bereits lichterloh in Flammen. Dank des schnellen Eingreifens der Feuerwehren, konnte ein Übergreifen des Brandes auf angrenzende Wohngebäude verhindert werden. Durch die Hitze-Entwicklung wurden jedoch auch umliegende Reihenhäuser beschädigt. Vorsichtshalber mussten zehn Bewohner ihre Häuser kurzzeitig verlassen. Teilweise sind Fensterscheiben zersprungen und Rollos zerschmolzen.  Die Bewohner wurden vom Rettungsdienst betreut. Auch mehrere Notfall-Seelsorger waren vor Ort.



Stundenlange Löscharbeiten

Auch knapp sechs Stunden nach der Alarmierung lodern noch immer Flammen auf. Das alte Gebäude ist mit vielen Holzbauten bestückt, auch Gartengeräte und ein Schuppen hatten Feuer gefangen. Selbst Spielgeräte wie Kletterturm und Torwand wurden in Brand gesetzt. Bei den Löscharbeiten zog sich mindestens ein Feuerwehrmann leichte Verletzungen zu. Der Kindergarten war jedoch nicht mehr zu retten und brannte nahezu bis auf die Grundmauern nieder. Die Brandursache ist noch nicht geklärt. Der Kriminaldauerdienst hat die Ermittlungen aufgenommen.

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Kripo ermittelt

Die Friedrich-Schönauer-Straße ist derzeit (07:30 Uhr) wieder halbseitig befahrbar, die Polizei bittet aber trotzdem, das Gebiet wegen der laufenden Löscharbeiten zu umfahren. Eltern, die für ihre Kinder heute eine Betreuungsmöglichkeit brauchen, können diese zur Gaststätte Ohnemüller bringen, von dort aus werden sie dann auf Kindergärten verteilt. (red)

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