Schrecksekunde am Gymnasium Christian-Ernestinum

BAYREUTH. Während der Arbeiten am Anbau des Gymnasium Christian-Ernestinum wurde am Dienstagnachmittag ein sprengstoffverdächtiges Objekt aufgefunden. Die Polizei riegelte kurzfristig das Gelände ab.

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Foto: Reporter24|Seebach

Gegen 16.00 Uhr wurde der Polizei durch einen Baggerführer mitgeteilt, dass er an der Baustelle des GCE einen metallischen Gegenstand auffand, welcher den Anschein einer Miene aus dem Zweiten Weltkrieg hatte. Durch die hinzugerufenen Polizeibeamten wurde die Sache in Augenschein genommen. Eine Identifizierung war aber wegen der Lage und des Zustandes nicht eindeutig möglich. Aus diesem Grund wurde ein Lichtbild an die Spezialisten der Kampfmittelbeseitigung der Polizei gesandt, um den Gegenstand bewerten zu lassen. Selbst die Spezialisten konnten anhand des Bildes nicht erkennen, um was es sich bei dem Objekt handelt.

Der Fundort wurde deshalb zunächst abgesperrt. Die Spezialisten kamen vor Ort und gaben letztlich Entwarnung. Bei dem Objekt handelte es sich zum Glück nur um einen Metalldeckel, ähnlich eines Wasserschiebers, der aber aufgrund des verrosteten und verdreckten Zustandes den Anschein erweckte, es könne sich um eine alte Sprengmiene handeln. (red)

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