Mittelfränkische Unfallstatistik 2014

MITTELFRANKEN. Auch Franken schließt sich dem bayernweiten Trend an und vermeldet sinkende Zahlen in der Verkehrsunfallstatitik 2014. Besonders bei den Toten und Schwerstverletzten ist der Rückgang sehr erfreulich. 48.955 Verkehrsunfälle haben sich ereignet, das sind 137 weniger als im Vorjahr.

Bei den Verkehrstoten liegt Mittelfranken im bayernweiten Trend (-8,97%) mit einem Rückgang von 14,29% auf 66 Tote im mittelfränkischen Straßenverkehr. Noch nie mussten so wenige Menschen ihr Leben lassen, auch wenn jeder einzelne eigentlich schon einer zu viel ist. Die Hauptunfallursache „Überhöhte und nicht angepasste Geschwindigkeit“ ist in der Mittelfrankenstatistik an fünfter Stelle zu finden.

Getötete Pkw-Insassen:                     30 (Vorjahr 33)
Getötete Benutzer mot. Zweiräder: 10 (Vorjahr 19)
Getötete Fußgänger:                           11 (Vorjahr 13)
Getötete Fahrradbenutzer:                 8 (Vorjahr 8)
Getötete Lkw-Insassen:                      6 (Vorjahr 3)
Getötete Bus-Insassen:                        1 (Vorjahr 1)
Getötete sonstige Personen:               0 (Vorjahr 4)

tote

Weniger Schwerverletzte
Auch die Zahl der Schwerverletzten ist in Mittelfranken leicht gesunken. Die Statistik weist für 2014  knapp 1.350 schwerverletzte Menschen aus. Das ist ein Rückgang um gut ein Prozent. Die Zahl der Leichtverletzten stieg hingegen leicht auf 7.973 an. Ein Grund hierfür ist sicherlich auch die technische Verbesserung der Sicherheitseinrichtungen in den Fahrzeugen. In immer mehr Fällen kommen die Unfallbeteiligten mit weit weniger schlimmen Verletzungen davon, als noch vor einigen Jahren. Bei 41.822 Unfällen (Vorjahr: 42.105) Unfällen blieb es sogar nur bei Blechschäden.

Weniger Unfälle unter Drogeneinfluss
Selbst bei Unfällen unter Drogen und Alkohol vermeldet die Polizei einen leichten Rückgang. Bei 511 Unfällen war Alkohol im Spiel. 2013 waren es noch 549. Bei 48 Unfällen standen die Verantwortlichen unter dem Einfluss von illegalen Drogen oder Medikamenten, das sind acht Unfälle mehr als im Vorjahr.  Bei Unfällen unter Alkoholeinfluss starben vier Menschen, ebenso viele kamen bei Unfällen unter Drogen- oder Medikamenteneinfluss ums Leben.

Rasende Franken
Auch wenn die Unfallursache „Überhöhte Geschwindigkeit“ zwar in der Statistik insgesamt nur auf dem fünften Platz liegt, so ist diese aber bei den tödlichen und schweren Unfällen noch immer Ursache Nummer eins. Im vergangenen Jahr sind 27 Menschen gestorben, weil Autofahrer zu schnell unterwegs waren. Das entspricht einer Steigerung von 80 Prozent im Vergleich zu 15 Toten im Jahr 2013.
ursachen

Hier gibt es die genauen Auflistungen im Reporter24-Gebiet:
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