Gratis-Prostituierte für Asylbewerber

SIEGERTSBRUNN. Die Netzwelt ist empört. Ein evangelischer Pfarrer aus Siegertsbrunn schlägt vor, dass Asylbewerber kostenlosen Sex von professionellen Damen erhalten sollen. Wie ist eure Meinung dazu?

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Foto: Reporter24

Eigentlich ging es um eine allgemeine Diskussion zum Thema Asylpolitik. Pfarrer Ulrich Wagner schlug dann aber vor, dass man doch Asylbewerbern diese kostenlose Möglichkeit einräumen solle. „Diese Männer haben ein sexuelles Bedürfnis. Da machen wir aber die Augen zu, soweit denkt niemand“, erklärt Pfarrer Wagner seinen Vorschlag in einem Interview mit der Online-Ausgabe des Münchner Merkur. Aufgekommen sei die Idee, weil einige Dorfbewohner wohl Angst hätten, dass einheimische Frauen von den Flüchtlingen belästigt werden könnten.

Die Finanzierung sollen die Bordellbetreiber übernehmen. Bestenfalls zu Zeiten, wo eben sowieso nicht viel los ist. Also außerhalb der „Stoßzeiten“, wenn  man so möchte. Ob das Projekt Erfolg haben wird, darf bestritten werden. Es gab schon oft Unterstützerkreise, die besondere Gruppen zu Bordellbesuchen einladen wollten. So sollten beispielsweise oberfränkische Häftlinge mit ihrem Ausgangs – oder Urlaubsschein einen entsprechenden Nachlass bekommen. Auch ein Sozialhilfeempfämher klagte bereits einmal erfolglos auf Kostenübernahme sexueller Dienste. (red)

Das ganze Interview gibt es: HIER