Gefahrstoffalarm auf Autobahnraststätte

A9/PEGNITZ. Wie bereits mehrfach berichtet, kam es am Freitagnachmittag zu einer Häufung von Feuerwehreinsätzen im südlichen Bereich des Landkreises Bayreuth. Auf der Raststätte Pegnitz spielte sich der aufwendigste Einsatz ab.

 

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Foto: Reporter24|Holzheimer

 

Begonnen hatte die Serie gegen 15 Uhr auf der Raststätte Pegnitz. Ein mit Aluminiumspäne beladenen Lastwagen verlor eine weiße unbekannte Flüssigkeit. Umgehend wurden Feuerwehr, Polizei und Rettungsdienst alarmiert. Der Einsatz zog sich über mehrere Stunden, da lange Zeit nicht klar war, worum es sich bei der Flüssigkeit handelt.

 

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Foto: Reporter24|Holzheimer

Wie sich erst später herausstellte, handelte es sich bei der Flüssigkeit um Bohrwasser welches eingesetzt wurde bei der Bearbeitung des Aluminium. Wie es aber zu dem Leck gekommen war, ist bislang unklar. Die Kräfte der Feuerwehren Trockau und Pegnitz sicherten den Einsatzbereich und kümmerten sich um das Abbinden der Flüssigkeit. Laut Polizei wurde immer mehr Bindemittel aufgebracht um die auslaufende Flüssigkeit zu binden. Erst gegen 19 Uhr war der Einsatz beendet. Eine Gefahr für Umwelt und Bevölkerung bestand zu keinem Zeitpunkt.

Dem Lastwagen wurde die Weiterfahrt in jedem Fall untersagt, die Fahrzeugpapiere hat die Polizei einbehalten. Laut einem Sprecher muss erst geklärt werden, wie das Leck entstanden ist. (red)

Die weiteren Einsätze haben wir hier aufgelistet:

Gefahrgutunfall A9, Rastanlage Pegnitz
Verunglückter Feuerwehrmann bei Bronn
Unfall in der Bayreuther Einhausung
Motorradbrand auf der A9
PKW landet auf Leitplanke