Bosnier steht unter Schleusungsverdacht: Mutmaßlicher Schleuser muss 1.300 Euro als Sicherheit hinterlegen

Foto: Bundespolizei Die Rosenheimer Bundespolizei ermittelt gegen einen Bosnier, der sechs Personen illegal über die Grenze befördert haben soll.

ROSENHEIM / A93. Die Bundespolizei hat am Mittwoch (3. Oktober) bei Grenzkontrollen auf der A93 einen bosnischen Staatsangehörigen festgenommen. Der Mann wird beschuldigt, mit seinem Pkw sechs Personen aus Bosnien-Herzegowina und Montenegro illegal über die Grenze gebracht zu haben.





Wie sich bei der Kontrolle herausstellte, konnten sich die sechs Mitfahrer, darunter zwei Minderjährige, nicht ordnungsgemäß ausweisen. Nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen wurden sie noch am selben Tag nach Österreich zurückgewiesen. Ersten Ermittlungen zufolge stiegen die Geschleusten in Italien in den Wagen des 50-Jährigen. Dieser hatte, nachdem sein Asylantrag in Deutschland abgelehnt und er ausgewiesen worden war, inzwischen in Italien einen festen Wohnsitz angemeldet.




Die Rosenheimer Bundespolizei zeigte den Mann wegen Einschleusens von Ausländern an. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft musste er für das anstehende Strafverfahren eine Sicherheit in Höhe von 1.300 Euro hinterlegen. Anschließend trat auch er seine Rückreise an. Er wird sich voraussichtlich schon bald wegen des Schleusungsvorwurfs verantworten müssen.







Ersten Kommentar schreiben

Antworten