Nach körperlicher Auseinandersetzung: Reanimierter Mann verstorben

Symbolbild: Eberlein

NÜRNBERG. Es ereignete sich am frühen Freitagmorgen (21.09.2018) eine körperliche Auseinandersetzung im Bereich des Nürnberger Messezentrums, in dessen Verlauf ein Mann reanimiert werden musste. Der 51-Jährige verstarb am Montagnachmittag.





Gegen Mitternacht verließ laut Polizei ein 51-jähriger Mann eine Abendveranstaltung im Nürnberger Messezentrum und versuchte, in ein bereits abfahrendes Taxi einzusteigen. Hiervon wurde er von einem Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes abgehalten. Der 51-Jährige geriet daraufhin derart in Rage, dass er dem Mitarbeiter in die Hand biss und ihn weiter körperlich attackierte.



Letztendlich verständigten die Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes die Polizei, brachten den 51-Jährigen zu Boden und hielten ihn fest. Kurz darauf wurden die Mitarbeiter von einem weiteren zunächst unbeteiligten 41-jährigen Mann angegangen. Hierbei erlitt ein weiterer Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes leichte Verletzungen, so die Polizei.



Im Verlauf des Festhaltevorgangs durch einen Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes verlor der 51-Jährige das Bewusstsein und musste reanimiert werden. Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken übernahm die ersten kriminalpolizeilichen Ermittlungen vor Ort. Seit dem Vorfall musste der 51-Jährige in einem Nürnberger Klinikum intensivmedizinisch versorgt werden.



Hierbei wurde festgestellt, dass der Mann mit über drei Promille stark alkoholisiert war. Am späten Montagnachmittag (24.09.2018) verstarb der 51-jährige Mann. Das zuständige Fachkommissariat der Nürnberger Kriminalpolizei hat die Ermittlungen zur Aufklärung des Sachverhalts bereits am Freitag aufgenommen.




Die von der Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth zur Klärung der Todesursache angeordnete Obduktion fand am heutigen Tage (25.09.2018) statt. Da nicht ausgeschlossen werden kann, dass der Tod in Zusammenhang mit der Festhaltung des 51-Jährigen steht, ermittelt die Nürnberger Kriminalpolizei nun die näheren Hintergründe.







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