Bundespolizei stoppt mutmaßlichen Schleuser auf B2

Symbolfoto: Bundespolizei

MITTENWALD / ROSENHEIM. Die Bundespolizei hat am frühen Freitagmorgen (14. September) auf der B2 bei Mittenwald einen afghanischen Fahrzeugführer festgenommen. Der 23-Jährige steht im Verdacht, drei iranische Staatsangehörige eingeschleust zu haben. Außerdem wird er beschuldigt, die Autofahrt über die deutsch-österreichische Grenze durchgeführt zu haben, ohne überhaupt über eine Fahrerlaubnis zu verfügen.





Bei der Kontrolle der insgesamt vier Insassen des in Frankreich zugelassenen Wagens konnte sich der Fahrer gegenüber den Bundespolizisten mit einem afghanischen Reisepass und einer italienischen Aufenthaltsgenehmigung ausweisen. Seine drei Begleiter hingegen hatten keine Papiere dabei, sagt die Polizei. Nach eigenen Angaben stammen die Mitfahrer ursprünglich aus dem Iran.



Ersten Erkenntnissen zufolge hatten sie die organisierte Tour in Italien angetreten. Der Afghane konnte nicht nachweisen, einen Führerschein zu besitzen. Daher wurde er nicht nur wegen Einschleusens von Ausländern, sondern auch wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Das Fahrzeug wurde beschlagnahmt. Zur Durchführung der weiteren Ermittlungen wurden der mutmaßliche Schleuser und die Migranten zur Bundespolizei nach Rosenheim gebracht.







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