Parkende Fahrzeuge behinderten Rettungseinsatz

Symbolbild

ERLANGEN. Gestern Abend teilten Bewohner eines Mehrfamilienhauses im Stadtwesten der Polizei in Erlangen mit, dass sie einen 51-jährigen Mitbewohner ihres Hauses mehrere Tage nicht mehr gesehen hätten und einen Unglücksfall vermuten. Durch eine Streifenbesatzung wurde die Wohnung des Mannes geöffnet und der 51-Jährige am Boden liegend vorgefunden.





Der Mann war eigenen Angaben gestürzt und konnte sich aus seiner misslichen Lage nicht mehr selbst befreien. Durch den verständigten Rettungsdienst sollte der Mann unverzüglich in ein Krankenhaus eingeliefert werden. Nachdem der Aufzug des Hauses defekt war, wurde zudem die Feuerwehr zur Bergung des Mannes hinzugerufen.

Diese konnte mit ihren Fahrzeugen, insbesondere war der Einsatz der Drehleiter geplant, nur unter erschwerten Umständen an das Gebäude anfahren, da parkende Fahrzeuge die markierte Rettungszufahrt verstellten. Ein Rangieren mit den Fahrzeugen der Feuerwehr war aufgrund der verbotswidrig abgestellten Pkws nur sehr schwer möglich.




Auf die Aufforderung zum Wegfahren zeigten sich zudem einige Anwohner zunächst uneinsichtig und mussten eindringlich hingewiesen werden, ihre Fahrzeuge unverzüglich zu entfernen. Durch die behindernd abgestellten Fahrzeuge in dem Wohngebiet verzögerte sich der Rettungseinsatz um nahezu 30 Minuten.

Anschließend konnte der 51-Jährige durch den Rettungsdienst in die Notaufnahme der Universitätsklinik verbracht werden. Die Polizei appelliert in diesem Zusammenhang die markierten Feuerwehranfahrtszonen sowie die gesetzlich geregelten Haltverbote strikt zu beachten. Im Ernstfall können durch den schnellen Einsatz der Rettungsdienste Menschenleben gerettet werden.







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