Helfer werden verletzt und beleidigt

Symbolbild

AMBERG. Eine Mitteilung über „eine verletzte Person mit Messerstichen am Bahnhof“ löste gestern Abend einen Polizeieinsatz aus. Mit blutverschmierter Kleidung hielt sich ein Heranwachsender am Multifunktionsplatz auf, als zwei Polizeistreifen dort eintrafen und ihn anhielten.





Es stellte sich dann heraus, dass der junge Mann sich die Verletzungen mit einem Messer selbst zugefügt hatte. Ein verständigter Notarzt diagnostizierte keine lebensgefährlichen Verletzungen, jedoch war eine Behandlung im Krankenhaus medizinisch notwendig. Das Messer hatte der junge Mann nicht mehr einstecken und zeigte sich bis dahin einsichtig und kooperativ. Als der psychisch angeschlagene Mann jedoch in den Krankenwagen einsteigen sollte, rastete er völlig aus und trat und schlug wie wild um sich.

Er wehrte sich nun mit massiver körperlicher Gewalt gegen die Polizeibeamten und Rettungskräfte. Letztlich fixierten ihn die Beamten, die nun mit Beleidigungen aller Facetten betitelt wurden und der Notarzt verabreichte ihm ein Beruhigungsmittel. Erst dann konnten die notwendige medizinische Versorgung und der Transport ins Krankenhaus erfolgen. Letztlich bleibt zum Schluss festzustellen, dass vier Polizeibeamte, die als Helfer kamen verletzt wurden, ein Beamter ist aufgrund der Verletzungen sogar dienstunfähig.







Ersten Kommentar schreiben

Antworten