Seniorin wurde Opfer von Trickbetrügern

Symbolbild





Eine bislang unbekannte Frau rief bei der Geschädigten an und erweckte den Eindruck, sie sei die Cousine der Seniorin. Durch geschickte Gesprächsführung gelang es ihr, die Seniorin zur Übergabe eines fünfstelligen Geldbetrages für einen angeblichen Wohnungskauf zu überreden. Nachdem das Rentnerehepaar das Geld bei der Bank abgeholt hatte, sollte die Summe nach Auskunft der vermeintlichen Cousine an eine Angestellte eines Notars übergeben werden. In unmittelbarer Nähe der Bank wartete dann eine angebliche „Frau Volk“, die das Geld in einem Kuvert entgegennahm.

Die Geldabholerin wird wie folgt beschrieben:

Etwa 25-30 Jahre alt, ca. 165 cm groß, schulterlange, schwarze Haare; knallroter Lippenstift und sehr stark geschminkt, sprach akzentfreies Deutsch, trug buntes Kleid oder Rock und hatte eine kleine, schwarze Umhängetasche bei sich. Die Frau hatte laut der Seniorin ein südländisches Aussehen.

Zeugen, die sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können oder denen eine verdächtige Person aufgefallen ist, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 in Verbindung zu setzen.




Die Fürther Kriminalpolizei gibt nachfolgende Verhaltenstipps:

  • Bei Anrufen angeblicher Verwandter (z. B. Enkel) in finanzieller Notlage unter deren bekannter
  • nicht der vom Anrufer angegebenen
  • Telefon- oder Mobiltelefonnummer zurückrufen und Sachverhalt zu klären versuchen. Lassen Sie sich den Namen des Anrufers nennen.
  • Nach einem Anruf mit finanziellen Forderungen bei Familienangehörigen oder Vertrauenspersonen Rücksprache halten.
  • Bei so nicht zu klärenden Sachverhalten sofort Polizei informieren und weiteres Vorgehen absprechen.
  • Keine Details zu familiären oder finanziellen Verhältnissen preisgeben!
  • Fremden, die als „Vertrauenspersonen“ angeblicher Verwandter kommen, niemals Bargeld aushändigen!







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