Erfolgreiche Schleierfahndung    

Foto: Polizei

MARKTREDWITZ, LKR. WUNSIEDEL IM FICHTELGEBIRGE. Die gute Zusammenarbeit der Schleierfahnder der Grenzpolizeiinspektion Selb mit dem  Operativen Ergänzungsdienst Hof (OED, früher: Einsatzzug) führte zu mehreren Aufgriffen, die im Rahmen einer gemeinsamen Kontrolle am 19.07.18 auf der B 303 bei Marktredwitz erfolgten. 





Insgesamt konnten sechs Fahrzeugführer festgestellt werden, die unter Drogeneinfluss standen. Dabei handelte es sich um einen 19-jährigen Deutschen aus dem Landkreis Wunsiedel, der auch eingestand, am Vorabend einen Joint geraucht zu haben. Bei dem jungen Mann handelte es sich um einen Wiederholungstäter, der bereits am 14.07.18 durch die Schleierfahnder unter Drogeneinfluss am Steuer seines Pkw und mit einer kleinen Menge Marihuana aufgegriffen wurde.

Des Weiteren traf es vier tschechische und einen ungarischen Autofahrer, die drogentypische Auffälligkeiten zeigten und deren Test jeweils positiv auf THC verlief. Im Fall eines 41-jährigen Kfz-Führers ergaben sich zudem Hinweise, die darauf hindeuteten, dass er auch Methamfetamin (Crystal) konsumiert hat.

Bei einem 33-jährigen tschechischen Staatsangehörigen konnten die Beamten zudem ein kleines Tütchen mit Marihuana sicherstellen, das er in seiner Hosentasche mitführte.  Alle Betroffenen mussten sich einer Blutentnahme im Klinikum Marktredwitz oder Selb unterziehen und das Steuer ihren Reisebegleitern überlassen bzw. sich von Angehörigen  oder Freunden abholen lassen.

Zu einer weiteren Fahrtunterbindung kam es nach der Kontrolle eines Pkw mit slowakischer Zulassung. Im Zuge der Überprüfung stellten die Fahnder und OED-Beamten fest, dass für das Fahrzeug kein Versicherungsschutz bestand. Daraufhin musste die 30-jährige Kfz-Führerin ihren Pkw abstellen und sie sich wegen eines Verstoßes gegen das Pflichtversicherungsgesetz für ausländische Kfz verantworten.







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