Der lange Arm des Gesetzes schlug zu

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A6. Am späten Mittwochnachmittag kam es auf der A 6 in Richtung Amberg zwischen den beiden Autobahnkreuzen Nürnberg-Süd und – Ost zu einem Verkehrsunfall, als ein 61-jähriger Tscheche mit seinem VW Passat einen anderen VW Passat auf der rechten Fahrbahn überholte und anschließend auf die linke Spur einscheren wollte.





Es kam zum Kontakt der beiden Fahrzeuge und der Unfallverursacher schleuderte in die Mittelschutzplanke, die hierbei auch noch beschädigt wurde. Die beiden Unfallbeteiligten stiegen an der Unfallstelle kurz aus, dann besann sich der tschechische Staatsbürger jedoch eines anderen, stieg wieder in sein Fahrzeug und fuhr in Richtung Amberg, bzw. Tschechische Republik davon.

Der zweite Beteiligte, ein 43-Jähriger aus dem Landkreis Regensburg nahm mit seinem Fahrzeug jedoch die Verfolgung auf, wählte den Notruf und konnte dem Unfallflüchtigen bis zur Anschlussstelle Sulzbach-Rosenberg nachfahren, die zur Fahndung verständigte Streife der Verkehrspolizei aus Amberg konnte die beiden Fahrzeuge aufnehmen und dort die Unfallaufnahme durchführen.




Nach Hinzuziehung eines Dolmetschers wurde durch den verständigten Staatsanwalt aus Nürnberg eine Sicherheitsleistung wegen Unerlaubten Entfernens vom Unfallort angeordnet und an Ort und Stelle erhoben, der entstandene Sachschaden an den beiden Fahrzeugen und der beschädigten Schutzplanke wird auf rund 10.000 Euro taxiert.







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