20 Meter tief gestürzt: Vermisster 14-Jähriger ist tot

Symbolbild: Ralf Münch

MILTENBERG. Die Vermisstenfahndung der Polizei nach einem 14-Jährigen aus Miltenberg wurde widerrufen. Mit traurigem Ausgang. Der Jugendliche wurde am Donnerstagabend von Einsatzkräften der Bergwacht tot im Buntsandsteinbruch aufgefunden. Derzeit spricht alles für einen Unfall. Die Kripo Aschaffenburg ermittelt.




Wie bereits berichtet, war der 14-Jährige seit Sonntagmittag vermisst. Die Polizei hatte intensiv mit Personensuchhunden und zweifach mit einem Hubschrauber in den Folgetagen das unwegsame Gelände des Buntsandsteinbruchs am Main gegenüber von Bürgstadt abgesucht. Auf dem Main waren Boote der Feuerwehr im Einsatz. Es wurden Drohnen sowie die Rettungshundestaffel des Bayerischen Roten Kreuzes zur Absuche des schwierigen und unübersichtlichen Geländes eingesetzt.

Foto: Löckert

Am Montag wurden zum einen zahlreiche Kontaktadressen überprüft, zum anderen mit einem Personensuchhund der Polizei, einem Polizeihubschrauber und der Rettungshundestaffel des Bayerischen Roten Kreuzes und der Feuerwehr Klingenberg das Areal des ehemaligen Buntsandsteinbruchs am Main gegenüber von Bürgstadt abgesucht. Dabei wurde das vermeintliche Nachtlager des Vermissten mit persönlichen Gegenständen entdeckt.




Suchmaßnahmen angelaufen

Zu Wasser auf dem Main waren die Freiwilligen Feuerwehren aus Miltenberg und Großheubach im Einsatz und sichteten gegen 19:45 Uhr einen Jugendlichen am Ufer, der davonlief und letztlich nicht mehr aufgetan werden konnte. Weitere Suchmaßnahmen in dem unwegsamen Gelände verliefen bis in die Nacht ergebnislos, ebenso, wie der erneute Einsatz u.a. unter Zuhilfenahme von Drohnen der Feuerwehr am Dienstag. Auch im Laufe des Mittwochs dauerten die Suchmaßnahmen und Ermittlungen an.



Am Donnerstag waren Einsatzkräfte der Bergwacht vor Ort. Sie fanden den 14-Jährigen tot auf. Nach ersten Erkenntnissen der Kripo Aschaffenburg, die die weiteren Ermittlungen übernommen hat, war der Jugendliche aus rund 20 Metern abgestürzt. Derzeit spricht alles für ein Unfallgeschehen. Ein Kriseninterventionsteam war im Einsatz. Die Ermittlungen dauern in Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg an. Eine Obduktion wurde beantragt.

 







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