Erdbebenwelle im Vogtland

Grafik: Screenshot Erdbebendienst Bayern

VOGTLAND, REHAU, SELB. Erneut kam es im Vogtland zu einer Reihe von zahlreichen kleineren Erdbeben. Auch im Raum Rehau und Selb haben unsere Leser noch die Auswirkungen wahrgenommen. Den ganzen Vatertag über kam es zu einer ganzen Welle an Erschütterungen. Auch ein „Grollen“ sei weit zu hören gewesen.




Seit dem Donnerstagmorgen registrierten die Experten zahlreiche Beben in der Region. Auch am Freitagmorgen geht es aktuell noch weiter. Leser berichten von einer „unheimlichen “ Nacht. Es habe „gewackelt und gerumst“. Mit Werten von bis zu 3,0 waren die Ausläufer teilweise deutlich zu spüren. Über Schäden ist bislang nichts bekannt.

Das Epizentrum lag wieder in der westböhmischen Gemeinde Neukirchen/Novy Kostel. Leser haben berichtet, wie sie im Fichtelgebirge und im Landkreis Hof ein mehrfaches Grollen und das Wackeln der Erde spürten. Der Seismograf in Vielitz bei Selb schlug mehrmals stark aus.

Auf der nachfolgenden Karte von www.erdbebennews.de sind die Ereignisse sichtbar:




Grafik:
www.erdbebennews.de

Erdbeben sind in der Region nichts neues. In dem vogtländisch-nordwestböhmischen Grenzgebiet kommt es immer wieder zu solchen Schwarmbeben. Das Gebiet des Egerer Beckens, in dem die Städte Cheb (Eger) und Franzensbad (Františkovy Lázne) liegen, ist bekannt für die dort immer wieder auftretenden Erdbeben, heißt es bei Geopark Bayern.







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