Verhängnisvoller Auffahrunfall bringt Straftaten ans Licht

NÜRNBERG. Verhängnisvoll endete heute Morgen (26.04.2018) ein Verkehrsunfall für zwei beteiligte Kraftfahrer auf der Südwesttangente in Nürnberg. Die Polizei kam und musste mehrere Strafverfahren einleiten.



Beide Männer waren mit ihren Kraftfahrzeugen gegen 8 Uhr auf der Südwesttangente in Fahrtrichtung Schweinau unterwegs. Kurz nach der Anschlussstelle Nürnberg-Gebersdorf kam es zum Auffahrunfall. Der 21-jährige Fahrer eines BMWs fuhr mit seinem Fahrzeug auf einen Fiat auf, der von einem 35-Jährigen gesteuert wurde. Es entstand Sachschaden in Höhe von ca. 10.000 Euro, verletzt wurde nach bisher vorliegenden Informationen niemand. So weit so gut.

Als beide Kraftfahrer aber auf den Seitenstreifen gefahren waren und das weitere Vorgehen klären wollten, nahm das Malheur seinen Fortgang. Der Fahrer des Fiats, also des geschädigten Fahrzeuges, bat seinen Unfallgegner darum, die Polizei nicht zu verständigen, da er keinen Führerschein habe. Darauf ließ sich der BMW-Fahrer allerdings nicht ein und rief die Polizei. Als die Beamten wenig später am Unfallort eingetroffen waren, stellte sich tatsächlich heraus, dass der 35-Jährige zwar einen ausländischen Führerschein besitzt, dieser aber in Deutschland keine Gültigkeit mehr hat.




Bemerkenswert war aber auch die Tatsache, dass der BMW-Fahrer und Mitteiler einem Alkoholtest unterzogen werden musste. Bei ihm bemerkten die Beamten zuvor Alkoholgeruch. Der gemessene Wert belief sich auf über 0,8 Promille. Dies hatte zur Folge, dass sowohl der Führerschein als auch der Fahrzeugschlüssel sichergestellt wurden. Wegen Straßenverkehrsgefährdung leitete die Polizei ein Strafverfahren ein.

Der 35-jährige Fiat-Fahrer wird wegen des Verdachts des Fahrens ohne Fahrerlaubnis angezeigt. Auch gegen die Halterin des Wagens wird ermittelt, da sie das Fahrzeug einer Person überlassen hat, die nicht im Besitz einer gültigen Fahrerlaubnis ist.







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