So surfen Sie sicher im Internet

"Security Stock-11395" (CC BY 2.0) by Hivint

SERVICE. Wir teilen online viele persönliche Informationen, wie Kreditkarten- oder Sozialversicherungsnummern. Da sich in den Weiten des Webs jede Menge Leute tummeln, die an genau diese Informationen herankommen wollen, ist es wichtig, zu wissen, wie man sich vor Betrügereien und Hackern schützen kann. Laut dem Kaspersky Security Bulletin war 2017 das Jahr der Ramsomware. Zur Begriffserklärung: Bei Ramsomware handelt es sich um eine Malware, die den Computer infiziert und den Nutzer auffordert, Geld zu zahlen, um wieder auf das System zugreifen zu können.

Die Befragung Kasperskys ergab, dass es sich bei rund 75 Prozent der Geschädigten um Privatpersonen handelte. Der Rest waren Unternehmen, von denen ein Sechstel das „Lösegeld“ auch entrichtete, um die Daten wiederherzustellen. Die bekanntesten Trojaner 2017 waren WannaCry, ExPetr und Bad Rabbit. Zum Glück der Anwender entwickeln sich aber auch die Sicherheitsstandards im Web weiter. Schließlich liegt es auch im Interesse der Seitenbetreiber, auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Viele Internetunternehmen stellt ihren Kunden kostenlos Encrypt SSL Zertifikate zur Verfügung. Gerade Branchen, die virtuellen Zahlungsverkehr erfordern, darunter Handelsplattformen oder Online Casinos, bieten ihre Kunden dieses Verschlüsselungsprotokoll zur sicheren Datenübertragung an.

Natürlich ist der Verbraucher auch selbst in der Pflicht, seine Daten zu schützen. Beantworten Sie niemals willkürliche Anfragen nach persönlichen Daten oder Kontoinformationen. Wenn ihre Ausweis- oder Sozialversicherungsnummer als Kennung angefordert wird, wenden Sie sich an den Kundendienst und fragen Sie, ob Sie alternative Informationen bereitstellen können. Achten Sie auf Email-Nachahmungen von Banken, Kartenunternehmen, Wohltätigkeitsorganisationen oder Behörden.

„System Lock“ (CC BY 2.0) by Yu. Samoilov




Nutzen Sie Kontaktmöglichkeiten, um Informationen zu überprüfen, wie die Telefonnummer ihres Finanzinstitutes. Geben Sie Ihr Geburtsdatum, den Mädchennamen der Mutter, den Namen des Haustiers oder andere identifizierende Informationen nicht auf Social-Media-Websites wie Facebook, LinkedIn oder Twitter bekannt. So schützen Sie sich online auf sehr einfache Weise: Gehen Sie jetzt durch Ihr Profil und löschen Sie alle persönlichen Informationen, die Sie finden.

Öffentliches W-Lan als Gefahrenquelle

Installieren Sie eine Antivirensoftware auf Ihrem Computer und aktualisieren Sie diese regelmäßig. Verwenden Sie die neueste Version Ihres Webbrowsers. Installieren Sie Sicherheits-Patches und Software-Updates, sobald diese zur Installation zur Verfügung gestellt werden. Wie kann man sich online auf eine andere einfache Art und Weise schützen? Ganz einfach, durch Ihr Passwort. Verwenden Sie eindeutige und schwer zu erratende Passwörter.

Greifen Sie nicht auf Websites mit öffentlichem WLAN zu, die die Eingabe von Nutzerkennungen erfordern. Alle Angebote, die Zahlungen oder private Informationen erfordern, bevor ein Preis veröffentlicht wird, sind potenziell Betrug. Nehmen Sie sich die Zeit, um die Gültigkeit eines Angebots zu überprüfen.

Fragen Sie nach Kontaktinformationen des Absenders und nach Informationen über das Unternehmen. Wenn Sie anfangen, viele Fragen zu stellen und deutlich machen, dass Sie nicht zu einer sofortigen Entscheidung gezwungen sind, werden die meisten Betrüger den Kontakt abbrechen.

Zu guter Letzt: Überwachen Sie Ihre Bank- und Kreditkartenkonten regelmäßig und legen Sie die maximale Höhe ihre täglichen Verfügungen fest. Und sperren sie im Zweifel Ihren Online-Zugang über die Servicenummer Ihres Finanzinstituts.

Ersten Kommentar schreiben

Antworten