Mehrere Trunkenheitsdelikte im Straßenverkehr

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REGENSBURG. In der Nacht vom 06. auf den 07.04.18 wurden durch die Streifen der PI Regensburg Süd insgesamt vier Trunkenheitsfahrten, zum Teil in Verbindung mit Verkehrsunfällen, festgestellt.




So wurde im ersten Fall gegen 20:30 Uhr eine Streifenbesatzung in die Weißenburgstraße gerufen. Hier war laut Zeugenangaben ein 52-jähriger Fahrradfahrer ohne Fremdeinwirkung gestürzt und zog sich dadurch Schürfwunden im Gesicht und an den Händen zu. Im Rahmen der Verkehrsunfallaufnahme konnten die Beamten Alkoholgeruch bei dem Verunfallten feststellen, ein durchgeführter Atemalkoholtest ergab einen Wert von knapp 1,8 Promille. Die nicht unerhebliche Alkoholisierung dürfte auch Grund für den Sturz gewesen sein. Der Fahrradfahrer wurde zur weiteren Behandlung in ein Regensburger Krankenhaus eingeliefert, wo auch eine Blutentnahme durchgeführt wurde. Er wurde wegen Trunkenheit im Verkehr angezeigt.



Wenig später gegen 22:15 Uhr kam es in der Franz-Josef-Strauß-Allee zu einem Verkehrsunfall zwischen einem Pkw und einem Mofa. Ein 38-jähriger Pkw-Fahrer übersah offenbar beim Abbiegen einen 31-jährigen Mofafahrer, weshalb es zum Zusammenstoß der beiden Fahrzeuge kam. Während sich der Mofafahrer beim anschließenden Sturz auf die Fahrbahn Prellungen zuzog, blieb der Pkw-Fahrer unverletzt.  Die Fahrzeuge wurden insgesamt nur leicht beschädigt. Bei der Unfallaufnahme bemerkten die eingesetzten Beamten wiederrum Alkoholgeruch beim Fahrer des Pkw. Ein Atemalkoholtest ergab diesmal einen Wert von über 1,2 Promille, sodass auch hier eine Blutentnahme durchgeführt und der Führerschein des Pkw-Lenkers sofort sichergestellt wurde.

Der nächste Fall ereignete sich gegen 23:10 Uhr, als ein 17-jähriger Landkreisbewohner von einer Streife mit seinem Kleinkraftrad angehalten werden sollte. Zuvor hatte er eine rote Ampel überfahren. Nachdem der Fahrer auf Weisung der Beamten sein Zweirad kurz stoppte, flüchtete er anschließend rücksichtslos über mehrere Straßen, ehe er im Bereich „Am Königshof“ in einer Einfahrt von der verfolgenden Streife gestoppt werden konnte. Auch bei ihm wurde ein Atemalkoholtest durchgeführt, der einen Wert von 0,9 Promille ergab. Den jugendlichen Fahrer erwartet ebenfalls ein Strafverfahren. Durch die Flucht des 17-jährigen kam es zu keiner Gefährdung anderer Verkehrsteilnehmer.




Abschließend wurde in den frühen Morgenstunden gegen 04:30 Uhr ein 38-jähriger Pkw-Fahrer unweit der Unfallörtlichkeit des zweiten Falles von einer Streife angehalten und kontrolliert. Einmal mehr stellten die Beamten Alkoholgeruch beim Fahrer fest, weshalb auch bei ihm ein Atemalkoholtest durchgeführt wurde. Nachdem dieser einen Wert von knapp 0,7 Promille ergab, musste sich der Fahrer auch hier einer Blutentnahme unterziehen. Ihn erwartet ein Bußgeld von 500 Euro sowie ein Monat Fahrverbot.







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