Schleuser festgenommen und nach Passau zum Verhör geflogen

Polizeifoto

PASSAU/MANNHEIM. Nur zwei Tage nachdem ein bis dato unbekannter Schleuser 45 Menschen in einem Lkw nach Deutschland eingeschleust hat, konnte gestern (7. März) ein 54-jähriger Türke in Mannheim festgenommen werden. Die Bundespolizei flog den Mann zur Vernehmung nach Passau.



Der Erfolg ist der schnellen und akribischen Ermittlungsarbeit der Passauer Bundespolizisten sowie der hervorragenden nationalen und internationalen Zusammenarbeit der Sicherheitsbehörden zu verdanken. Die Ermittlungsbeamten konnten den Schleuser-Lkw einer Spedition in Mannheim zuordnen. Kräfte der Bundespolizei nahmen den mutmaßlichen Schleuser nach kurzer Fahndung gegen Mittag direkt in seinem Lkw in Mannheim fest.




Im Verlauf der weiteren Ermittlungen erhärtete sich der Verdacht gegen den 54-Jährigen. Es wurden umfangreiche Beweismittel sichergestellt u. a. fanden die Passauer Ermittler auf der Ladefläche des mutmaßlichen Tatfahrzeugs Essensreste, Kleidungsstücke sowie Personaldokumente.

Aufgrund des dringenden Tatverdachts beantragte die Passauer Staatsanwaltschaft Untersuchungshaft. Daraufhin wurde der Tatverdächtige im Laufe des heutigen Vormittags (8. März) nach Passau überführt und dem zuständigen Ermittlungsrichter am Amtsgericht Passau vorgeführt. Nach Anordnung der Untersuchungshaft gegen den türkischstämmigen Lkw-Lenker wurde dieser in die Justizvollzugsanstalt Passau eingeliefert. Die Ermittlungen gegen weitere Hintermänner dauern an.







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