Lebensgefährliche Aktion: Schwarzfahrer flüchtete über Bahngleise

Archivfoto: Reporter24

UNTERFRANKEN. Mit einer lebensgefährlichen Aktion hat am Mittwochmorgen (7. Februar) am Hauptbahnhof Würzburg ein Schwarzfahrer versucht vor eine Streife der Bundespolizei zu entkommen. Der 24-Jährigen flüchtete über mehre Bahngleise wurde einige Stunden später jedoch von der Bundespolizei gestellt.




Am Mittwochmorgen informierte die Deutsche Bahn die Bundespolizei in Würzburg über einen Mann, der sich ohne Fahrschein in einem aus Frankfurt kommenden ICE befinde. Nach Ankunft am Würzburger Hauptbahnhof konnte sich der Schwarzfahrer gegenüber einer eingesetzten Streife der Bundespolizei nicht ausweisen, weswegen ihn die Beamten zur Feststellung der Personalien mit zur Dienststelle nehmen wollten.

Auf dem Fußweg dorthin ergriff der Mann unvermittelt die Flucht und überquerte dabei mehr als zehn Bahngleise in Richtung Ständerbühlstraße. Bei dieser lebensgefährlichen Aktion konnte er von Glück reden, dass zu dem Zeitpunkt kein Zug diese Gleise passierte. Eine sofort eingeleitete Fahndung nach dem Flüchtigen blieb vorerst ohne Erfolg. Einige Stunden später, gegen 12:45 Uhr, stellten Bundespolizisten den Mann im Hauptbahnhof Aschaffenburg fest und nahmen ihn vorübergehend in Gewahrsam.



Wie sich herausstellte, handelte es sich um einen 24-jährigen äthiopischen Staatsbürger, der sich bereits seit etwa einem Monat ohne Genehmigung in Deutschland aufhielt und seitdem neun Mal wegen Erschleichen von Leistungen aufgefallen war. Nun kommt auf den 24-Jährigen eine weitere Anzeige wegen Erschleichens von Leistungen sowie wegen des unerlaubten Aufenthalts in Deutschland zu. Zuständigkeitshalber wurde er in Aschaffenburg an die Landespolizei übergeben.




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