14 Verletzte nach Brand in Bayreuth

BAYREUTH. Ein Brand bei einem Autohaus sorgte am Montagnachmittag für einen größeren Feuerwehr- und Rettungseinsatz im Stadtteil Oberkonnersreuth. Die Kriminalpolizei Bayreuth hat die Ermittlungen zur noch unklaren Ursache des Feuers aufgenommen.




 

Gegen 15 Uhr teilten Mitarbeiter des Autohauses den Brand im Bereich der Lackiererei mit. Sogleich eilten zahlreiche Einsatzkräfte der Feuerwehr, des Rettungsdienstes und der Polizei vor Ort. In dem betroffenen Werkstatttrakt kam es zudem zu einer starken Rauchentwicklung. Den Feuerwehrkräften gelang es, ein Übergreifen der Flammen auf andere Gebäude zu verhindern und den Brand rasch zu löschen.

Foto: red

 

Nachdem über die Brandmeldeanlage Alarm in der Integrierten Leitstelle ausgelöst worden war, rückten sofort die Einsatzkräfte der Ständigen Wache, sowie der Löschzug Ost und die Abteilungen Oberkonnersreuth und Thiergarten, sowie der Bayreuther Stadtbrandrat und der Stadtbrandinspektor aus. Ein Rückruf der Leitstelle in dem betroffenen Autohaus bestätigte die starke Rauchentwicklung. Erste Löschversuche der Mitarbeiter in der betroffenen Lackierkabine brachten keinen Erfolg.




Die rund 30 Einsatzkräfte der Bayreuther Feuerwehr evakuierten das Autohaus und hatten den Brand in der Lackiererei schnell unter Kontrolle. Ein Übergreifen des Feuers auf weitere Gebäudeteile konnte verhindert werden. Der Brand war in einer Absaugeinrichtung der Abluftanlage ausgebrochen und der dichte Rauch drang durch einen Schornstein ins Freie. Durch den starken Rauch – welcher begünstigt durch die derzeitige Wetterlage nach unten gedrückt wurde – mussten insgesamt 14 Personen mit Verdacht auf eine Rauchgasintoxikation in umliegende Krankenhäuser gebracht werden. Das berichtet die Feuerwehr. Die Polizei sprach zunächst von elf Verletzten.

 




Vom Bayerischen Roten Kreuz waren neben dem Einsatzleiter und einem Notarzt, sechs Rettungswagen mit insgesamt 13 Einsatzkräften im Einsatz. Rund 40 Personen wurden vom Notarzt untersucht und belehrt, dass sie sich in ärztliche Behandlung begeben sollen.

Beamte des Fachkommissariats der Kripo Bayreuth nahmen vor Ort die Ermittlungen zur Brandursache auf. Nach bisherigen Erkenntnissen dürfte das Feuer im Bereich einer Lackieranlage ausgebrochen sein. Der Sachschaden an dem Gerät sowie einigen von der starken Rauchentwicklung betroffenen Räume, beläuft sich nach ersten Schätzungen auf zirka 500.000 Euro. Am Abend musste die Feuerwehr dann erneut anrücken. Kurz vor 22 Uhr wurde der ILS Bayreuth eine erneute Rauchentwicklung in dem Gebäude gemeldet.

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