Unfall mit junger Bikerin: Feuerwehr wird von Autofahrer beschimpft

Symbolbild: Florian Kostanzer

BAD STAFFELSTEIN, LKR, LICHTENFELS. Rund 8.000 Euro Sachschaden ist die Bilanz eines Verkehrsunfalles, der sich am Mittwochabend ereignete. Eine junge Kradfahrerin krachte auf ein Auto. Im Rahmen der Verkehrssperrung wurde die Feuerwehr von einem Autofahrer angegangen.



Die 17-jährige Fahrerin eines Leichtkraftrades fuhr auf der Staatsstraße 2204 von Horsdorf kommend in Richtung Bad Staffelstein. Vor ihr fuhr ein 51-Jähriger mit seinem Nissan. Am Beginn der 70er Zone wollte der 51-Jährige nach rechts in einen Feldweg abbiegen. Dies bemerkte die 17-Jährige zu spät und fuhr ins Heck des Nissan.

Dabei verkeilte sich das Leichtkraftrad und wurde noch einige Meter mitgeschleift. Durch die Feuerwehr musste die Fahrerin unter dem  Auto geborgen werden. Sie wurde mit leichten Verletzungen vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus gebracht.




Feuerwehr attackiert

Aufgrund des Unfalles musste die Fahrbahn kurzzeitig voll gesperrt werden, dennoch wollte ein 50-Jähriger die Straße mit seinem Lieferwagen passieren. Als ihm dies von der Feuerwehr wegen der Vollsperrung untersagt wurde, wurde der Mann ausfallend. Er konnte kurze Zeit später in einer Gaststätte angetroffen werden, wo er den Disput mit der Feuerwehr zwar einräumte, sein Verhalten jedoch dadurch zu rechtfertigen versuchte, dass die Feuerwehr seiner Meinung nach „provokativ“ auftrat.

Da es nicht zu Straftaten gekommen war, wurde er belehrt, sich künftig anders zu verhalten. Die Absperrung erfolgte zwar primär zur Sicherheit der Rettungskräfte, aber immerhin auch zu seiner eigenen Sicherheit. Immer wieder ignorieren Autofahrer die Feuerwehrposten. Dabei sind diese der Polizei gleichgestellt. Es drohen hier auch Bußgelder in nicht geringer Höhe.







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