Unfälle auf der A73: Drei Fahrer hatten Sommerreifen drauf

A73 / ERLANGEN. Wie man sich Winterreifen spart, das erprobten offenbar zwei junge Männer aus Erlangen, bzw. dem Landkreis Erlangen-Höchstadt. „Es war eine schlechte Idee“, sagte die Polizei. Und die beiden Männer haben gute Gesellschaft.



In der Nacht zum Sonntag hatte die Verkehrspolizei auf der A 73, im Bereich der Anschlussstelle Erlangen-Zentrum, eine Geschwindigkeitsmessanlage aufgebaut. Zwischen 18.00 und 02.00 Uhr wurden die Fahrzeuge, die in Richtung Bamberg unterwegs waren, gemessen.

Unter den Betroffenen, bei denen die Anlage auslöste, war ein junger Mann aus dem Landkreis Erlangen-Höchstadt, der mit seinem Mini mit 158 km/h über die Autobahn brauste. Kurz darauf wurde ein junger Erlanger abgelichtet, als er mit seinem Seat mit 175 km/h durch den geeichten Messbereich flitzte. Erlaubt waren jedoch nur 80 km/h. Beide werden jeweils 600,- Euro Bußgeld bezahlen müssen.




Ein Betrag, für den sie sich ordentliche Winterreifen hätten kaufen können. Die werden sie aber ohnehin diesen Winter nicht mehr oft benötigen, da beide ihre Führerscheine für je drei Monate abgeben müssen. Wenn sie wieder fahren dürfen wird bereits der Frühling eingeläutet.

Am verschneiten Sonntag nahm die Erlanger Verkehrspolizei auf der A 3 und der A 73 acht Verkehrsunfälle auf, die sich aufgrund unangepasster Fahrweise ereignet hatten. Drei Unfallbeteiligte müssen sich in den Bußgeldanzeigen zudem auf den „Winterreifenzuschlag“ einstellen, da ihre Pkw mit Sommerreifen unzureichend „besohlt“ waren.







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