Leserbrief: Unfälle im Viertel-Stunden-Takt

KULMBACH. Zu unserem Artikel „Unfälle im Viertel-Stunden-Takt“ erreichte uns der nachstehende Leserbrief, den wir ungekürzt und in Originalfassung so veröffentlichen. 

Liebe Angehörige, liebe Leserinnen und Leser von Reporter24,

Ich selbst habe den Beitrag gelesen, zwecks der Unfallrate im Viertel Stunden Takt in Kulmbach.

Aber dennoch muss ich selbst sagen, das was manche sich raus nehmen, find ich persönlich unter aller Sau.

Da ich selbst in einer Hilfsorganisation bin, muss ich dennoch sagen, ja es war vorher gesagt und zu sehen das es auch hier in Kulmbach Stadt und Land irgendwann das weiße vom Himmel fällt.

Aber, wenn ich dann so Kommentare lese, kann ich nur mit dem Kopf schütteln.
Weil entweder haben manche nicht in der schule aufgepasst was es heißt zwischen Geschwindigkeit und Bremsweg bei witterungsbedingten Fahrbahnen zu berechnen oder des gleichen noch nie so etwas erlebt…

Was bringt es einem, wenn sie trotz dem Schneefall die Geschwindigkeiten anpassen, aber dennoch bei 20 oder 30 kmh von der Farbahn weg rutschen auf ein Abschnitt wo normalerweise zwischen 50 und 60 oder wie in Kulmbach bei Forstlahm sie strecke bei 80 kmh liegt. Wenn da die Leute diese Geschwindigkeit halten würden was auf den Straßenschildern steht, dann muss man auch mit noch schlimmeren rechnen. Das hat auch widerrum nichts damit zu tun, zwecks der Sommer und Winterreifen Pflicht was hier von O bis O (also von Ostern bis Oktober) zählt.

Jeder der ein Kfz (Kraftfahrzeug) besitzt und führt, sollte dennoch froh sein, das man heil an seinem Ziel ankommt.




Des noch schlimmeren finde ich (auch selbst vor Ort gewesen) das manche ihren Führerschein dennoch sofort wieder abgeben sollten.
Denn all diese Leute was ihren Job ehrenamtlich machen, kein Geld dafür bekommen, Kopf und Kragen riskieren um anderen zu helfen, dann dies bezüglich noch angepöbelt werden und Leute nicht mal in der Lage sind, an die Seite zu fahren um dennoch eine Rettungsgasse zu bilden und Rettungskräfte durch zu lassen. Denn jeder sollte bedenken, dass in diesem Fall es sich um Menschenleben handelt und wenn sich jeder mal in diese Situation rein versetzt, es jedem einzelnen von uns so kommen kann und jeder darauf sehr froh ist, wenn man schnellst möglich Hilfe bekommt. Und möge es nur ein kleiner Blechschaden sein oder wie es sich in Kulmbach abgespielt hat, das eine Fahrerin lebensbedrohlich verletzt wurde.

Denkt einfach immer daran das gleiche würde euch passieren oder euren Angehörigen….
Denn im Nachhinein wird sich Sowas nie jemand verzeihen können.

Darum bitte ich mehr Respekt und Anstand gegenüber den Hilfskräften, den Angehörigen was es betrifft und gleichzeitig auch besser zu handeln und nicht unüberlegt Kommentare abzugeben oder sonst was. Man möge sich immer erstmal an der eigenen Nase fassen und selbst handeln in dem man

1. Eine RETTUNGSGASSE bildet
2. Den Opfern des Unfalls schnellstmöglich hilft bis Rettungskräfte vor Ort sind
3. Mehr Respekt und Anerkennung den Hilfsorganisationen wie Feuerwehr, Notarzt, Rettungsdienst, Polizei und was noch alles dazu gehört.

Philip Kraus, Kulmbach







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