Explosion bei Silvester-Fondue in Weiden

Symbolbild: Florian Kostanzer

WEIDEN/OPF. Bei einem Silvestermenü in einem Mehrfamilienhaus kam es am Abend zu einer Verpuffung, bei der vier Menschen verletzt wurden. 

Während des gemeinsamen Silvester-Fondue-Essen von sechs Erwachsenen wollte die 53-jährige Gastgeberin den Heizbehälter des Fondue über der Spüle mit Brenn-Spiritus nachfüllen. Sie war davon ausgegangen, dass die Flammen darin vollständig erloschen waren. Nachdem dies offensichtlich nicht der Fall war, kam es zu einer explosionsartigen Verpuffung des Spiritus mit einer großen Stichflamme.




Die Frau rannte durch die geschlossene Glastüre der Küche und erlitt dabei Schnittverletzungen im Gesicht. Sie wurde vom Rettungsdienst in ein Klinikum verbracht. Durch die Stichflamme wurde ihre 50-jährige Schwester, welche zu Besuch war und gegenüber auf der Bank in der Küche saß, im Gesicht erheblich verbrannt. Sie kam mit dem Rettungshubschrauber wegen ihren Brandverletzungen ins Klinikum München-Bogenhausen.




Weiter wurde ein 22-jähriger Sohn durch die Stichflamme erheblich an Oberkörper, Rücken, Hals und Teilen des Gesichts verletzt. Dieser kam zur Behandlung seiner Brandverletzungen mit dem Rettungshubschrauber ins Klinikum nach Nürnberg. Die ebenfalls 22-jährige schwangere Tochter kam vorsorglich ins Klinikum, um eine Verletzungen auszuschließen. Ein 24jähriger Sohn sowie ein 36jähriger Gast, welche sich ebenfalls in der Küche aufhielten blieben unverletzt.

Eine geringe Sachschadenshöhe ist der schnellen Reaktion der Anwesenden zu verdanken. Als die Bank in der Küche zu brennen begann, wurde diese sofort mit Wasser gelöscht. Damit ist nur noch der Sachschaden an der Glastüre zu beziffern. Vor Ort waren mehrere RTW-Besatzungen mit Notärzten, ein Hubschrauber und die Feuerwehr Weiden.







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