Ungewollte Selbstanzeigen

ZIRNDORF. Am vergangenen Sonntag (19.11.2017) mussten Beamte der PI Zirndorf innerhalb kürzester Zeit gleich zweimal gegen Bürger Ermittlungsverfahren einleiten. Beide fuhren mit dem Fahrzeug vor – der eine betrunken, der andere unter Drogeneinwirkung.




Um die Mittagszeit stand ein 40-jähriger Kraftfahrer mit seinem Pkw vor der Dienststelle in Zirndorf. Während sein Beifahrer im Gebäude vorsprach, fiel das Fahrzeug einer weiteren Streife u. a. wegen der abgelaufenen TÜV-Plakette auf. Als er von der Streife angesprochen wurde, nahmen die Beamten deutlichen Alkoholgeruch war. Ein anschließend durchgeführter Test ergab einen Wert von rund drei Promille. Der Führerschein wurde sichergestellt, eine Blutentnahme angeordnet und die Weiterfahrt unterbunden. Eine Ausnüchterung war nicht erforderlich.



Gegen 13:30 Uhr kam dann ein 21-Jähriger in die Wachräume, um wegen eines Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetz vorzusprechen. Bei der Durchführung der Sachbearbeitung bemerkten die Beamten, dass der Mann offenbar unter Drogeneinwirkung stand. Auch er war mit dem Pkw vorgefahren. Ein entsprechender Drogentest verlief positiv. Gegen den 40-Jährigen wird wegen des Verdachts der Trunkenheit im Verkehr, gegen den 21-Jährigen wegen eines Verstoßes gegen das Straßenverkehrsgesetz ermittelt.



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