Schutzengel auf der A3 im Einsatz

Foto: Eberlein

A3 / TENNENLOHE. Am Montagabend hat sich auf der A3 in Fahrtrichtung Würzburg ein schwerer Unfall ereignet. Offenbar waren mehrere Fahrzeuge beteiligt. Nach einer anfänglichen Teilsperre, ist der Streckenabschnitt dann komplett gesperrt worden. Hier eine erste Bilanz.



Der Unfall ereignete sich kurz nach 21 Uhr auf der A3, kurz vor der Ausfahrt Tennenlohe in Fahrtrichtung Würzburg. Im dreispurigen Bereich zwischen Nürnberg-Nord und Tennenlohe wollte er einen slowenischen Sattelzug überholen. Dabei geriet er aus ungeklärter Ursache zu weit nach rechts und kollidierte mit dem Sattelauflieger.

Während der Fahrer des 40-Tonners seinen Zug gefahrlos zum Stehen bringen konnte, schleuderte der Lieferwagen unkontrolliert über die Autobahn und blieb schließlich quer in der Mitte der Autobahn stehen. Ein nachfolgender Lkw-Fahrer konnte dem Querstehenden gerade noch ausweichen.

Foto: Eberlein

Hinter ihm fuhren aber eine 30-jährige Würzburgerin und ein 33-jähriger Nürnberger mit ihren Pkw. Als die beiden aus dem Blickschatten des ausweichenden Lkws vor ihnen kamen, war es für sie zu spät auszuweichen. Beide prallten mit ihren Pkw in den Lieferwagen. Letztlich zog sich noch ein rumänischer Kraftfahrer Sachschäden zu, als er mit seinem Sattelzug durch das Trümmer fuhr.

Der Kurierfahrer und der Nürnberger Pkw-Fahrer wurden mit schweren Verletzungen in die Klinik eingeliefert. Die Würzburgerin erlitt leichte Verletzungen. Der Transporter und die beiden Pkw mussten abgeschleppt werden. Die Bergung wurde von der Feuerwehr Erlangen und der Autobahnmeisterei Erlangen unterstützt. Die Sachschäden belaufen sich auf rund 50.000 Euro.




Foto: Eberlein

Weiterer Unfall auf der A73

Um 21.40 Uhr ereignete sich auf der A 73 ein weiterer Unfall. Zwischen Erlangen-Bruck und Erlangen-Zentrum fuhren ein roter VW Golf und ein Sattelzug nebeneinander in Richtung Bamberg. Der Pkw fuhr auf der rechten, der Sattelzug auf der linken Spur. Es kam zur Kollision der beiden Fahrzeuge, was zur Folge hatte, dass der 40-Tonner den Pkw 100 m weit vor sich herschob.

Der Pkw-Fahrer erlitt dabei leichte Verletzungen. Die Sachschäden belaufen sich auf 17.000 Euro. Bei der Unfallaufnahme bezichtigten sich die beiden Unfallbeteiligten gegenseitig, auf die Spur des anderen geraten zu sein. Die Polizei bittet Zeugen, sich zu melden. Telefon: 09131 760 – 414



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