Kasendorf: Industriehalle eingestürzt

Foto: red

KASENDORF, LKR KULMBACH. Bei einem Möbelhersteller in Kasendorf ist am Morgen die Sprinkleranlage angesprungen und der Feueralarm ausgelöst worden. Schnell war den Wehrmännern aus Kasendorf dann klar, hier kommen sie ohne Hilfe nicht weiter. Das Dach einer Lager – und Produktionshalle ist teilweise eingestürzt.




Am Dienstagmorgen gegen 7.30 Uhr, wurde die Feuerwehr Kasendorf in die Industriestraße gerufen, weil bei einer Möbelfirma die Brandmeldeanlage ausgelöst wurde. Vor Ort stellten die ersten Kräfte dann fest, dass auch die Sprinkleranlage aktiv war und tausende Liter Löschwasser ausgelaufen sind. Flammen waren nicht zu sehen, eine weitere Erkundung war allerdings auch nicht möglich.

Dach eingestürzt

Weil Teile einer provisorischen Dachkonstruktion und das Hallendach selbst eingestürzt sind, war es den Einsatzkräften zunächst nicht möglich, weiter ins Gebäude vorzudringen. In der Folge wurden dann weitere Führungskräfte, Feuerwehren, das THW und auch ein Statiker alarmiert. Mittels einer Drehleiter der Kulmbacher Feuerwehr konnte dann das Ausmaß aus der Vogelperspektive begutachtet werden. Rund 50 Quadratmeter sind laut einem Sprecher eingebrochen.




Auf dem ursprünglichen Hallendach, welches derzeit saniert wird, ist eine mobile Hilfbedachung montiert. Diese kann mittels Kran immer wieder versetzt werden, damit der jeweilige Sanierungsbereich abgedeckt ist. Ob nun primär diese Hilfskonstruktion oder das Hallendach selbst nachgegeben hat, ist derzeit noch unklar. Unmittelbar neben der Hilfsbedachung sind auch mehrere Tonnen Baumaterial auf der Halle gelagert.



Wasser muss abgepumpt werden

Zur Ursache selbst konnten sich weder die Einssatzkräfte der Feuerwehr, noch die eingesetzten Polizisten äußern. „Die Halle ist einsturzgefährdert“ teilte Feuerwehreinsatzleiter und Kreisbrandinspektor Stefan Härtlein auf Nachfrage mit.

Im Verlaufe des Vormittags sollen nun ein Statiker und der Fachberater des THW einen Absperradius innerhalb der Halle eingrenzen. Erst dann könne man die Halle leerpumpen und das weitere Ausmaß begutachten und das Vorgehen besprechen. Dazu werden aktuell (9.50 Uhr) auch abgestellte Lastwagen und Auflieger umgeparkt. 






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