Unfälle mit Rettungsfahrzeugen

Symbolbild: Reporter24

BAMBERG / LAUF. Bei Unfällen mit Rettungsfahrzeugen wurden am Wochenende insgeamt drei Personen verletzt. Jeweils waren die Einsatzfahrzeuge mit Blaulicht und Martinhorn unterwegs.

Am Freitag, gegen 19:35 Uhr, sollte ein Patient mit dem Rettungswagen von Reichenschwand nach Nürnberg ins Krankenhaus verbracht werden. Der 27-jährige Rettungssanitäter befuhr die B 14 in Richtung Lauf und wollte die Kreuzung beim Bräunleinsberg in Ottensoos überqueren. Aufgrund des Gesundheitszustandes nahm der Rettungswagenfahrer Sonderrechte in Anspruch und fuhr bei Rotlicht in die Kreuzung ein.



Eine 19-jährige Schnaittacherin bog zu diesem Zeitpunkt von Ottensoos kommend in die B14 ein. Hierbei übersah sie den Rettungswagen trotz Blaulicht und Martinhorn und es kam zur Kollision zwischen den beiden Fahrzeugen. Die 19-Jährige, sowie die beiden Rettungssanitäter erlitten u. a. Prellungen und ein Schleudertrauma, weshalb sie vorsorglich ins Krankenhaus verbracht werden mussten. Beide Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Die B14 musste zwecks Bergung und Unfallaufnahme kurzzeitig gesperrt werden. Der Sachschaden beläuft sich auf ca. 40.000 Euro.



Zusammenstoß mit Notarztfahrzeug

Am Samstag gegen 14.30 Uhr fuhr ein Notarztteam in Bamberg ebenfalls mit Blaulicht und Martinhorn zum Einsatz. Dabei fuhr der 24-jährige Fahrer des Notarztfahrzeugs laut Polizeiangaben mit gebotener Vorsicht von der Starkenfeldstraße in den Kreuzungsbereich zum Berliner Ring ein und blieb unter Beachtung des querenden Kfz-Verkehrs stehen.

Ein 71-jähriger Pkw-Fahrer war auf dem Berliner Ring unterwegs und fuhr in die Kreuzung ein, wo er langsam fahrend gegen den Notarztwagen fuhr. An beiden Pkw entstand Sachschaden, verletzt wurde niemand. Zeugen zu dem Unfall werden gebeten, sich bei der Polizei Bamberg-Stadt zu melden.







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