U-Haft wird saniert: 16,7 Millionen Euro für JVA Nürnberg

Symbolbild

NÜRNBERG. Die Untersuchungshaftanstalt der Justizvollzugsanstalt Nürnberg wird stufenweise grundlegend saniert. Die Bauarbeiten an dem denkmalgeschützten Altbau aus dem Jahr 1898 erfolgen in Abstimmung mit dem Landesamt für Denkmalpflege und der Stadtheimatpflegerin.




  • Haushaltsausschuss billigt 4. Bauabschnitt der Generalsanierung
  • Gesamtinvestition erhöht sich auf 32,29 Millionen Euro

Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtags hat heute den 4. Bauabschnitt der Sanierungsarbeiten mit Kosten von 16,7 Millionen Euro gebilligt, teilte Finanz- und Heimatminister Dr. Markus Söder mit. Damit erhöht sich die Gesamtinvestition des Freistaats zur grundlegenden Sanierung der JVA Nürnberg auf 31,29 Millionen Euro. Die umfangreichen Sanierungsarbeiten laufen seit dem Jahr 2000. Dabei wurde bislang vor allem der Erweiterungsbau saniert.




Musterhaftraum wird gebaut

Die Untersuchungshaftanstalt der Justizvollzugsanstalt Nürnberg mit rund 400 Haftplätzen besteht aus einem im Jahre 1898 errichteten Altbau und einem Erweiterungsbau aus dem Jahre 1972. Im Rahmen des 4. Bauabschnitts wird unter anderem ein Musterhaftraum zur besseren Beurteilung der vorgesehenen Bauteile, Materialien und Möblierung als Vorabmaßnahme erstellt.

Ferner werden die 25 Jahre alte Zellenrufanlage im gesamten Alt- und Erweiterungsbau erneuert und ein neues Schließsystem eingebaut. Der Nord- und der Westflügel des Altbaus werden denkmalgerecht saniert. Dabei werden die Technischen Anlagen einschließlich der Lüftungsanlage erneuert und eine neue Lüftungszentrale eingebaut.




Das Wasser-/Abwassernetz einschließlich der Sanitärausstattung werden komplett erneuert; ebenso wie die Elektroinstallation. Darüber hinaus wird der Brandschutz verbessert. Bei den Außenanlagen werden der Innenhof 1 und die Gebäudezugänge im Bauabschnitt an Nord- und Ostseite wiederhergerichtet und die Fassadenbeleuchtung erneuert. Auch die Überwachungsanlagen werden erweitert.

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