Rätselhaftes Fischsterben in Etzelwang

Symbolfoto: Reporter 24 / Roider

ETZELWANG. Am Dienstagabend, gegen 18.35 Uhr wurde die Polizei davon in Kenntnis gesetzt, dass es offensichtlich zu einem größeren Fischsterben in einem Teich am Mühlweg gekommen ist. Von etwa 1200 eingesetzten Fischen sind nach ersten Schätzungen mindestens 300 Tiere verendet.




Ein Zeuge konnte berichten, dass das Wasser des Teichs, der von drei Quellen gespeist wird, seit etwa einer Woche immer trüber wurde. Ein Hinweis zu einem Umweltdelikt, wie zum Beispiel einer Einleitung von wassergefährdenden Stoffen konnte nicht festgestellt werden. Eine Abriegelung des Überlaufs konnte durch die Freiwilligen Feuerwehren aus Etzelwang und Königstein unter der Führung des Kreisbrandmeisters Sperber vorgenommen werden, da sonst die Gefahr des unkontrollierten Überlaufens bestanden hätte.

Die Einsatzkräfte übernahmen jedoch die Absuche der umliegenden Fischteiche und die Belüftung des betroffenen Gewässers, damit die verbliebenen Tiere mit Sauerstoff versorgt werden können.




Die Polizei entnahm Fisch-und Gewässerproben, die noch in der Nacht an das Wasserwirtschaftsamt nach Weiden verbracht wurden. Von dort, in Zusammenarbeit mit dem Landratsamt Amberg-Sulzbach werden am Mittwoch im Laufe des Tages die Proben ausgewertete und nach der Ursache für das Fischsterben gesucht. Weitere Fischteiche in der näheren Umgebung zeigten keine entsprechenden Auffälligkeiten.



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