Nürnberg: Brutaler Sextäter attackiert Polizeibeamte

NÜRNBERG. Ein 26-jähriger Beamter der Polizeiinspektion Erlangen-Stadt ist bei einer Festnahme am Donnerstagabend (13.07.2017) wie berichtet schwer an der Hand verletzt worden. Ein zunächst Unbekannter hatte eine junge Frau sexuell belästigt und heftigen Widerstand geleistet, als die Polizei ihn antraf.




Eine 20-jährige Frau setzte gegen 20:40 Uhr einen Notruf ab, nachdem sie von dem nunmehr Beschuldigten in der Reichswaldstraße verfolgt und unsittlich angefasst worden war (wir hatten berichtet). Der mutmaßliche 24-jährige Täter konnte daraufhin noch in der Nähe des Tatorts im Rahmen der Fahndung festgestellt und trotz Fluchtversuchs auch festgenommen werden.




Der Mann hatte beim Anblick der Polizei zwar noch versucht wegzulaufen, konnte aber nach einer kurzen Verfolgung gestellt werden. Die eingesetzten Streifen mussten den renitenten Verdächtigen mit unmittelbarem Zwang zu Boden bringen, während er sich massiv wehrte und scheinbar ziellos um sich schlug und trat. Der 26-jährige Polizist verletzte sich hierbei und musste anschließen im Krankenhaus behandelt werden. Er ist bis auf weiteres dienstunfähig.

Radfahrer als Zeuge gesucht




Der Beschuldigte wurde bei dem Einsatz nicht verletzt. Er kam nach seiner erkennungsdienstlichen Behandlung wieder auf freien Fuß, muss sich nun aber wegen des Verdachts der sexuellen Nötigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Polizeivollzugsbeamte verantworten. Nun suchen die Ermittler der zuständigen Fachdienststelle, die mit der lückenlosen Aufklärung der Tat betraut sind, gezielt nach einem noch unbekannten Radfahrer. Die 20-jährige Geschädigte hatte ihn gegen 20:40 Uhr wegen der sexuellen Belästigungen um Hilfe gebeten und er kann möglicherweise sachdienliche Angaben zum Fall machen.



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