Mittelfranken: Serie von Pkw-Aufbrüchen geht weiter

Symbolbild: Archiv

MITTELFRANKEN. Seit Dienstag (11.07.2017) kam es auch im Landkreis Ansbach zu mehreren Pkw-Aufbrüchen. Die bislang unbekannten Täter entwendeten in Rothenburg o. d. Tauber und in Heilsbronn insbesondere Navigationssysteme sowie Lenkräder samt Airbag aus den Fahrzeugen.




Im Stadtgebiet von Rothenburg o. d. Tauber gingen die unbekannten Täter bereits von Dienstag auf Mittwoch (11./12.07.2017) in der Zeit zwischen 20:00 Uhr (Di) und 11:00 Uhr (Mi) insgesamt fünf Fahrzeuge an. In der Wilhelm-Schacht-Straße entwendeten sie aus zwei Pkw der Marke BMW die Navigationssysteme. Aus einem weiteren BMW am Katzenbuckel und einem Mercedes in der Gustav-Adolf-Straße bauten die Autoknacker jeweils das Lenkrad samt Airbag aus. Bei einem VW Phaeton im Hornburgweg blieb es bei einem versuchten Aufbruch. Der Entwendungsschaden beträgt insgesamt fast Zehntausend Euro. Zudem entstand an den fünf Fahrzeugen durch das gewaltsame Aufbrechen ein
entsprechender Sachschaden.




In der vergangenen Nacht (12./13.07.2017) schlugen ebenfalls unbekannte Täter in Heilsbronn zu. Zwischen 23:30 Uhr und 07:30 Uhr öffneten die Täter einen im Finkenweg abgestellten VW Sharan und entwendeten das Navigationssystem sowie Bargeld aus dem Fahrzeuginneren. Im Zeitraum von 20:30 Uhr bis 06:40 Uhr wurde außerdem ein Audi A4 in der Witramstraße (OT Weiterndorf) zum Ziel der Diebe. Auch in diesem Fall wurde das Navigationssystem ausgebaut. Der Wert der gestohlenen Navigationssysteme in Heilsbronn liegt ebenfalls bei mehreren tausend Euro.

Spurensicherung wurde tätig

Die Ermittlungen zu den Autoaufbrüchen wurden vom Fachkommissariat der Ansbacher Kriminalpolizei übernommen. An den betroffenen Fahrzeugen führten Beamte der Kriminalpolizei Ansbach eine Spurensicherung durch. Ob zwischen den Fällen in Rothenburg o. d. Tauber und Heilsbronn ein unmittelbarer Tatzusammenhang besteht, wird derzeit geprüft.




Die Ermittler erhoffen sich zudem Hinweise aus der Bevölkerung. Zeugen, denen im Tatzeitraum im Bereich der Tatorte verdächtige Personen oder Fahrzeuge aufgefallen sind, können sich unter der Rufnummer 0911 2112-3333 mit der Kriminalpolizei in Verbindung setzen. Sollten in diesem Zusammenhang aktuelle Wahrnehmungen gemacht werden, wird darum gebeten, die Polizei unverzüglich über den Notruf 110 zu verständigen.

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