Mann (40) geht Internetbekanntschaft auf den Leim

Symbolbild: Reporter24

AMBERG. Seine Gutgläubigkeit kostete einem Amberger Internetnutzer jetzt eine Menge Geld. Der Mann hatte im vergangenen Jahr über Facebook Freundschaft mit einer Frau geschlossen und ihr in den folgenden Monaten immer wieder Geldbeträge überwiesen. Als er endlich stutzig wurde und die Überweisungen einstellte, war es auch mit der  vermeintlichen Freundschaft aus. Von seinem Geld wird der Mann wohl nichts mehr zurückbekommen.




Der Anfang 40-Jährige war im Juni vergangenen Jahres auf das Profilbild der Dame aus einem fernen Land gestoßen und hatte mit ihr Freundschaft geschlossen. Die beiden blieben in Kontakt und schrieben sich regelmäßig. In der Folge teilte ihm die Frau mit, sie hätte sich selbstständig gemacht und bat um finanzielle Hilfe. Der Mann zeigte sich großzügig und überwies die vereinbarten 135 Euro auf ein Konto in Nigeria.

Einmal nachgekommen, wiederholten sich die Geldbitten der Frau. Mal waren es angebliche Zollgebühren, dann Krankenhauskosten. Gründe hatte die Dame immer ausreichend parat.  Das ganze zog sich bis etwa März 2017 hin. Bis dahin war  eine stolze Summe von rund 10.000 Euro zusammengekommen, die der Geschädigte überwiesen hatte. Dann  wurde er misstrauisch.




Als er seine Zahlungen einstellte, war es auch mit der Freundschaft aus. Zwischenzeitlich hat ihn die Frau aus ihrer Freundesliste gelöscht und ihr Profilbild ausgetauscht. Nun wurde dem Anzeigenerstatten endgültig klar, dass er wohl einer Betrügerin auf den Leim gegangen ist. Der Mann erstattete nun Anzeige. Dass er jemals etwas von seinem Geld zurück erhält, scheint eher aussichtlos.







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