Rekordbußgelder verhängt: Biker und Autofahrer zur Kasse gebracht

MITTELFRANKEN. Geschwindigkeitsverstöße stehen bei den Unfallursachen weiterhin ganz oben auf der Rangliste. Die Polizei will mit zahlreichen Kontrollen Herr der Lage werden. In den letzten Tagen wurden daher auch einige Verstöße als Vorsatz gewertet und mit rekordverdächtigen Bußgeldern belegt.




BM Fahrer muss knapp 1.000 Euro zahlen

FÜRTH. Einen fast vierstelligen Betrag musste gestern Nachmittag (18.05.2017) ein 24-jähriger Osteuropäer nach einem Geschwindigkeitsverstoß im Landkreis Fürth bezahlen. Zuvor hatte der Betroffene angebrachte Geschwindigkeitsbeschränkungen laut Polizeiangaben vorsätzlich missachtet. Beamte der VPI Fürth befuhren kurz nach 16:00 Uhr die Südwesttangente in Fahrtrichtung Fürth. Im Bereich der Anschlussstelle Horbach fuhren sie einem BMW der 5er-Reihe hinterher, der mit teilweise über 200 km/h bei erlaubten 120 km/h unterwegs war.

Auf der Nachfahrstrecke über mehrere Kilometer waren etliche geschwindigkeitsbeschränkende Verkehrszeichen aufgestellt. Dennoch reduzierte der Fahrer des BMW sein Tempo kaum. Das Fahrzeug wurde angehalten und kontrolliert. Der 24-Jährige, der sich in seiner Eigenschaft als Autohändler den BMW ausgeliehen hatte, gab zu Protokoll, die Verbotsschilder zwar gesehen, aber trotzdem nicht beachtet zu haben.




Sein Fahrzeugtest befreit ihn natürlich nicht von den Vorschriften der Straßenverkehrsordnung. Nach Abzug aller Toleranzen blieb eine Geschwindigkeitsüberschreitung von 64 km/h. Inklusive aller Verwaltungsgebühren musste der Betroffene eine Sicherheitsleistung von rund 910 Euro bezahlen. Zudem leiteten die Beamten ein entsprechendes Ordnungswidrigkeitenverfahren ein. Der Betrag wird sich noch erhöhen.

Teurer Saisonstart für 36-jährigen Biker

FÜRTH. Einem 36-jährigen Motorradfahrer wird der Donnerstag (18.05.2017) vermutlich ebenfalls länger in Erinnerung bleiben. Er war der Spitzenreiter einer Geschwindigkeitskontrolle in der Fürther Südstadt. Beamte der Fürther Verkehrspolizei führten zwischen 09:30 Uhr und 13:30 Uhr mittels des Handlasermessgeräts Geschwindigkeitskontrollen in der Schwabacher Straße durch.




Insgesamt beanstandeten die Polizeibeamten sieben Fahrzeugführer, welche sich nicht an die vorgeschriebene Höchstgeschwindigkeit von 50 Stundenkilometern hielten. Der 36-Jährige geriet gegen 10:30 Uhr ins Visier der Laserpistole, als er seine Suzuki mit 118 km/h in Richtung Nürnberg lenkte. Den Mann, für den es nach eigenen Angaben seine erste Fahrt in dieser Saison war, erwartet nun ein Bußgeld in Höhe von 860 Euro, drei Monate Fahrverbot und zwei Punkte im Flensburger Verkehrszentralregister.



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