„Flüchtige Radfahrer“ haben keine Schuld

Foto: Reporter24

WIRSBERG, LKR KULMBACH. Am Dienstagabend (23.05.2017) ereignete sich im Wirsberger Laubenweg ein spektakulärer Verkehrsunfall mit zwei Verletzten. Ein 64-jähriger Autofahrer verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und landete in einer Hecke.




Gegen 19.15 Uhr befuhr der 64-Jährige mit seinem Nissan die Straße Im Gut in Richtung Laubenweg. Weil ihm offenbar ein Radfahrer den Weg kreuzte, musste der Autofahrer an einer Steigung halten. Anschließend würgte er laut Augenzeugen mehrfach sein Fahrzeug ab, bevor er rückwärts die Straße hinabrollte und in eine Hecke krachte. Dort kippte der Wagen auf die Seite und drohte umzustürzen.

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Im Fahrzeug befand sich noch die 54-jährige Ehefrau, sowie die 17-jährige Tochter und ein Hund. Anwohner befreiten die Familie aus dem Unfallwagen und stützten ihn gegen ein Kippen bis zum Eintreffen der Feuerwehr Wirsberg. Die Radfahrer hatten sich laut Angaben der Geschädigten selbst „aus dem Staub gemacht“. Laut Angaben der Polizei liegen allerdings keine Anhaltspunkte dafür vor, dass die beiden Radfahrer schuld an dem Unfall haben. Von daher würde man diese auch nicht suchen.

Während der Hund und die Tochter unverletzt blieben, wurden der Unfallfahrer mittelschwer und seine Ehefrau leicht verletzt. Beide wurden nach notärztlicher Versorgung ins Klinikum verbracht.  Die Feuerwehr Wirsberg sicherte das Unfallwrack und unterstützte den Abschleppdienst bei der Bergung.

 

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