Unfall mit Gefahrgutlaster rief Rettungskräfte auf den Plan

Archivbild

A6 / LANDKREIS ANSBACH. Am Montagnachmittag (10.04.2017) löste ein vermeintlicher Gefahrgutunfall einen Großeinsatz auf der A 6 in Fahrtrichtung Amberg aus. Ein Fass eines Lastkraftwagens verlor Flüssigkeit.

Gegen 17:00 Uhr stellte der 54-jährige Fahrer eines Lastkraftwagens auf dem Parkplatz Auergründel fest, dass Flüssigkeit auf die Ladefläche tropfte. Der LKW hatte circa 40 Fässer mit ungefährlichem Reinigungsmittel und einige Fässer mit Gefahrgut geladen. Der Fahrer sah im Auflieger nach und klagte danach über Atemwegsreizung, weshalb er vorsorglich die Polizei verständigte.




Die daraufhin alarmierten umliegenden Feuerwehren (circa 80 Einsatzkräfte), eine Streifenbesatzung der VPI Feucht, ein Rettungswagen, ein Notarzt sowie Einsatzkräfte der Autobahnmeisterei kamen umgehend vor Ort. Bei der Nachsicht im Laderaum stellten die Einsatzkräfte fest, dass ein Fass mit ungefährlichem Reinigungsmittel, vermutlich durch einen hervorstehenden Nagel, beschädigt wurde und Flüssigkeit heraustropfte.

Das Fass wurde von der Feuerwehr mit einem Sicherungsbehälter verschlossen. Der 54-jährige Fahrer wurde vorsorglich ambulant in einem Krankenhaus medizinisch versorgt. Er konnte nach der Einhaltung der Ruhezeit seine Fahrt fortsetzen.



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