Sieben junge Afghanen auf Ladefläche entdeckt

Aufgabe Luftsicherheit

SCHLÜSSELFELD, LKR. BAMBERG. Polizeibeamte entdeckten Donnerstagnacht auf einem Lastwagen sieben junge Männer die den ersten Erkenntnissen zu Folge afghanische Staatsangehörige sind. Der 51-jährige Brummifahrer bemerkte bei einem Halt auf dem Autohof in Attelsdorf Stimmen aus dem Laderaum und ließ die Polizei verständigen.




Gegen 22.30 Uhr befand sich der Lastwagenfahrer mit seinem Gefährt zu einem Halt auf dem Parkplatz des Autohofes an der A3. Als er von der Ladefläche Stimmen hörte, bat er die Mitarbeiter der dortigen Tankstelle darum, die Polizei zu verständigen. Nach dem Öffnen des mit einem Zoll-Verschluss verplombten Sattelaufliegers fanden die Beamten insgesamt sieben junge Männer im Alter von 16 bis 23 Jahren vor.

Die mutmaßlich aus Afghanistan stammenden Männer hatten keinerlei Ausweisdokumente bei sich und mussten vor Ort auf Grund ihrer schlechten Verfassung medizinisch betreut werden. Nachdem die Männer zudem Getränke und Essen erhielten, war keine weitere ärztliche Versorgung notwendig.




Die eingesetzten Streifenbesatzungen brachten die Beteiligten für die weiteren Ermittlungen zur Polizei nach Bamberg. Nach den notwendigen kriminalpolizeilichen Maßnahmen durch die Bamberger Kriminalpolizei werden die Männer in der Aufnahmeeinrichtung Oberfranken (AEO) in Bamberg untergebracht.

Der 51-jährige Lastwagenfahrer gab an, dass er die sogenannte Balkanroute befuhr und sein Zielort in Niedersachsen liegt. Nach bisherigen Erkenntnissen müssen die jungen Männer bei einem Halt auf dieser Route auf die Ladefläche des Lastwagens gelangt sein. Hierzu musste die seitliche Verkleidung gewaltsam geöffnet werden.

Erst auf dem Parkplatz des Autohofes Attelsdorf bemerkte der 51-Jährige die Personen auf der Ladefläche und ließ die Behörden verständigen. Um die weiteren zollrechtlichen Maßnahmen im Zusammenhang mit dem Ladegut kümmert sich die verständigte zuständige Zollbehörde.




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