Horrorcrash auf der A9: Mann (26) aus Hessen in Lebensgefahr

Foto: Harmaz

A9/ ALLERSBERG. Zu einem schweren Unfall kam es am Dienstagabend (19.04.2017) auf der A9 bei Allersberg. Die Autobahn musste für zwei Stunden komplett gesperrt werden. Zum Unfallzeitpunkt herrschte dichtes Schneetreiben.




Am Dienstagabend befuhr ein 47-jähriger chinesischer BMW Fahrer mit Wohnsitz im Kreis Offenbach/Hessen die A 9 in Richtung Berlin auf dem linken Fahrstreifen. Zum Unfallzeitpunkt herrschte Schneeregen, die Fahrbahn war teilweise schneebedeckt. „Aufgrund überhöhter Geschwindigkeit kam sein BMW ins Schleudern und prallte gegen die rechte Schutzplanke“, teilte die Polizei mit.

Von der Schutzplanke aus wurde der BMW auf die Fahrbahn zurückgeschleudert und prallte in das Fahrzeugheck eines vorausfahrenden 58-jährigen Mercedes-Fahrer aus dem Hoch-Taunus-Kreis in Hessen. Anschließend touchierte er erneut die rechte Schutzplanke, ehe er auf dem Seitenstreifen zum Stehen kam.




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Alle vier Insassen, chinesische geschäftsleute aus Hessen, wurden bei dem Unfall verletzt und in die umliegenden Krankenhäuser gebracht. Ein 26-jähriger Mitfahrer musste mit dem Rettungshubschrauber in das Nürnberger Südklinikum abtransportiert werden. Er befindet sich laut Polizeiangaben wegen seiner schweren Kopfverletzungen nach wie vor in Lebensgefahr. Der Fahrer des Mercedes blieb unverletzt.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde zur Klärung der Unfallursache ein Sachverständiger an die Unfallstelle bestellt, die A 9 war gut zwei Stunden komplett gesperrt, ehe 2 Fahrstreifen wieder für den Verkehr freigegeben werden konnten. Der Gesamtschaden beläuft sich auf knapp 40.000 Euro.




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