Aktuelle Warnung der Polizei: WhatsApp-Kettenbrief versetzt Kinder in Angst und Schrecken

WARNUNG. Im Laufe der letzten Tage sind vor allem bei der Unterfränkischen Polizei mehrere Mitteilungen über einen WhatsApp-Kettenbrief erreicht, der insbesondere Kinder in Angst und Schrecken versetzen soll. Bei diesen Kettenbriefen handelt es sich um eine Falschmeldung, einen sogenannten „Hoax“. Eltern werden dazu aufgerufen, ihre Kinder zu sensibilisieren.




Das Polizeipräsidium Unterfranken erreichten über andere Behörden am heutigen Montag Mitteilungen über einen Kettenbrief, der über WhatsApp insbesondere auf den Smartphones von Kindern und Jugendlichen landet und diese in Angst und Schrecken versetzen soll. Es handelt sich hierbei um ein bekanntes Phänomen, welches immer wieder auftaucht. Tatsächlich steckt jedoch keine Gefahr dahinter.

Im Einzelnen soll es aktuell um eine Nachricht gehen, die man an 20 Freunde versenden soll. Andernfalls würde dem Opfer in der Nacht aufgelauert werden. Mit blutrünstigen Begriffen wird dabei gedroht und Angst verbreitet. Auch von einem Messer ist die Rede.




Was genau beinhalten diese Kettenbriefe?

„Weiterleiten oder sterben, beziehungsweise sterben lassen“ – viele Kinder entscheiden sich fürs Weiterleiten und verbreiten die Ängste so in andere Kinderzimmer. Fast alle Kettenbriefe dieser Art drohen mit dem Tod des Empfängers oder eines Angehörigen bzw. mit angstmachenden Szenarien und arbeiten mit Zeichen wie schwarzen Kreuzen oder wie in diesem Fall mit Audiodateien, die Kinder in Panik versetzen können. Viele sind nicht in der Lage, solche Kettenbriefe als schlechten Scherz einzuordnen.




Die Polizei bittet Eltern, dass Sie auf ihre Kinder achten und sie gezielt auf solche Kettenbriefe ansprechen. „Es ist wichtig, die Kinder auf so etwas vorzubereiten und präventiv zu arbeiten, damit das Spiel mit der Angst keinen Erfolg zeigt“, meint auch Polizeihauptmeister Philipp Hümmer, Pressesprecher im Polizeipräsidium Unterfranken. Kinder und Jugendliche sollten aber auch das Gespräch mit ihren Eltern suchen und solche Nachrichten umgehend löschen, damit diese sich nicht weiter verbreiten.

Kinderschutz-Apps installieren

Grundsätzlich sind solche Glücks- und Unglücksbriefe nicht verboten, vorausgesetzt, es wird nicht persönlich gedroht. Wenn man einen besonders bedrohlichen Kettenbrief erhält, ist es sinnvoll, ihre örtliche Polizeidienststelle zu informieren. Für die Smartphones ihrer Kinder gibt es spezielle Apps, auch diese bieten für diverse Gefahren einen gewissen Schutz. Informieren Sie sich einfach in ihrem Appstore.


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