Vollsperrung nach schwerem Unfall auf der A6 – Autofahrer wenden einfach im Stau

Foto: A. Eberlein

A6 / NÜRNBERG. Am Mittwochabend (01.03.2017) hat sich auf der A6 bei Nürnberg-Langwasser ein schwerer Unfall ereignet. Ein Lastwagen prallte im dichten Berufsverkehr auf einen PKW auf und schob mehrere Fahrzeuge aufeinander. Tragisch: Nicht nur, dass die Rettungsgasse eine absolute Frechheit war, teilweise drehten die Autofahrer im Stau um und fuhren als Geisterfahrer von der Autobahn ab.




Insgesamt wurden laut ersten Informationen der Polizei fünf Personen verletzt, eine davon schwer. Die Feuerwehr musste den Schwerverletzten aus dem Fahrzeug befreien. Doch schon die Anfahrt zur Einsatzstelle gestaltete sich extrem schwierig. Eine Rettungsgasse war nicht vorhanden, teilweise standen Lastwagen stur nebeneinander auf zwei Spuren.

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Einige Autofahrer gingen noch weiter, sie haben die Autobahn als „Geisterfahrer“ verlassen. Sie drehten im Bereich der Autobahnausfahrt um und es kam dann sogar zu gefährlichen Situationen durch Gegenverkehr.

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Der Schwerverletzte aus dem ersten PKW musste mit schwersten Verletzungen in eine Klinik geflogen werden. Laut Polizeiangaben besteht akute Lebensgefahr. Die weiteren Personen wurden zum Glück nur leicht verletzt und ebenfalls in eine Klinik transportiert. Der Brummifahrer blieb unverletzt.

Die zuständige Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth ordnete zur genauen Klärung des Unfallgeschehens die Hinzuziehung eines Sachverständigen sowie die Sicherstellung des Lkw und des Audis an. Mit der Verkehrsunfallaufnahme ist die Verkehrspolizeiinspektion Feucht betraut.




Für die Dauer der Rettungsarbeiten musste die Autobahn in Fahrtrichtung Amberg zeitweise vollständig gesperrt werden. Derzeit (Stand 20:00 Uhr) wird während der Unfallaufnahme der Verkehr auf der linken Fahrspur an der Unfallstelle vorbeigeleitet.

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