Hundebaby auf Autobahn-Parkplatz an der A6 ausgesetzt

Foto(montage): Reporter24

FEUCHT, LKR NÜRNBERGER LAND.  Bereits am Freitag, den 17. März 2017 gegen 10.30 Uhr wurde eine offenbar ausgesetzte, kleine Hündin ins Tierheim Feucht gebracht. Das berichtet heute das Feuchter Tierheim in einer Pressemitteilung. Wie der Überbringer des Hundes erzählte, wurde der etwa acht Wochen alte Chihuahua-Mix am Freitgmorgen auf einem Pendler-Parkplatz an der Autobahn A6 in der Nähe von Altdorf aufgefunden.




Die Hündin ist weder gechipt noch tätowiert. Sie saß in einem Tragekorb aus Kunststoff, in der sich außerdem zwei Handtücher und zwei kleine Stofftiere befanden. Allerdings keine sonstigen Gegenstände, die einen Hinweis auf die Herkunft der jungen Hündin geben könnten. Das Tierheim geht davon aus, dass der kleine Hund nicht geimpft ist und nimmt ihn daher in Quarantäne, bis nach der erfolgten Impfung ein wirksamer Impfschutz aufgebaut ist.




Natürlich wird das Hundekind auch routinemäßig auf Parasiten untersucht. Bis auf Weiteres kann das Hundemädchen nicht vermittelt werden.
Das Aussetzen von Tieren ist nach dem Tierschutzgesetz verboten. Das Tierheim Feucht hat deshalb Anzeige bei der Polizei erstattet, möglicherweise lässt sich der Täter ja ermitteln. Falls Sie hierzu Beobachtungen gemacht haben, informieren Sie bitte die Polizei unter 09187 /95000.




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Abgeben statt aussetzen

Das Tierheim Feucht kümmert sich nicht nur um Abgabetiere, sondern natürlich auch um Tiere, die von ihren Besitzern ausgesetzt worden sind. Wer aber ein Tier nicht mehr halten kann, aus welchen Gründen auch immer, sollte das Tier im Tierheim abgeben. Ein Tier auszusetzen und es damit einem ungewissen Schicksal zu überlassen ist verboten und man riskiert eine Strafe, berichtet Tierheimchef Herbert Sauerer. Im Tierheim Feucht sorgen professionelle und ausgebildete Mitarbeiter für die Schützlinge und suchen ein neues, gutes Zuhause für die Tiere.

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