Bayreuth: Hündin Paula findet vermissten Rentner tot auf

Foto: Polizei

BAYREUTH. Seit Freitagfrüh wurde der 79-jährige Erwin R. mit einem Großaufgebot gesucht, nachdem er bereits am Mittwoch aus dem Klinikum verschwunden war. Am späten Nachmittag hat ihn ein Wanderer gefunden: tot. Die Polizei geht von einem tragischen Unglücksfall aus, untersuchte aber den Fundort bis spät in die Nacht nach möglichen Spuren.




Der kranke Mann, der auf Medikamente angewiesen war, ist in der Nähe der Notaufnahme des Klinikums am Rande eines kleinen Abhanges gefunden worden. Die Polizei vermutet, dass er diesen hinabgerutscht war. Allerdings waren die Ermittlungen am Freitagabend wegen der ungewöhnlichen Auffindesituation umfangreich: Der Leichnam war unter anderem zur Hälfte unbekleidet.

Die Spurensicherung war bis kurz nach 22 Uhr am Fundort tätig. Hinweise auf ein Gewaltverbrechen liegen derzeit aber nicht vor. Mit einer Obduktion, die die Todesursache klären soll, rechnet Polizeisprecher Alexander Czech am Montag.




Gegen 18.30 Uhr war ein Spaziergänger am Klinikum mit seiner Hündin Paula unterwegs. Plötzlich schlug der Vierbeiner neben einem Feldweg Richtung Unterpreuschwitz an und führte sein Herrchen zu der männlichen Leiche. Dies bestätigte auch Polizeisprecher Czech. In der Vermisstenmeldung hatte die Polizei darauf hingewiesen, dass der alte Mann leicht desorientiert und geistig eingeschränkt sei.

Seit Freitagfrüh hatte ein Großaufgebot der Polizei nach dem Mann gesucht, darunter Polizeihubschrauber, Personensuchhunde und zahlreiche Streifenbesatzungen. Die Beamten hatten den Bereich auch rund ums Klinikum Bayreuth durchkämmt. Gefunden hatten sie den Mann aber nicht. (ott/roi)

 

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